Franziska Jans

Kreuzfahrt 1913

Touristin schreibt Tagebuch über eine Schiffskreuzfahrt auf dem Reichspostdampfer. 1. Auflage. Diverse Fotos, Karten, Drucke in Schwarz-Weiß. 22,1 cm / 14,0 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 206 Seiten
EAN 9783962900557
Veröffentlicht November 2026
Verlag/Hersteller KUUUK Verlag

Auch erhältlich als:

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€ 22,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Kreuzfahrt 1913. Es waren Mutter (57) und Tochter (25), die sich im April 1913 von Krefeld aus in die große Ferne aufmachten. Wir verfolgen in diesem Reisetagebuch klassische Stationen einer Schiffsreise wie Genua, Neapel, Port Said, Suezkanal, Aden, Colombo, Penang, Singapur, Hongkong, Schanghai, Tsingtau, Kobe, Yokohama. Wir lernen vieles über den Schiffsalltag, Seekrankheit, Stürme, Hitze, Bordspiele, Kontakte, Titanic-Untergangs-Ängste, Nebelhörner, ja, auch Langeweile. Außerdem gibt es etliche Exkursionen in die oft sehr exotischen Orte - zumindest für diese zwei Frauen. Die de facto gemischte Passagier-Ziel-Fahrt und frühe Art von Kreuzfahrt auf dem NDL-Schiff und Reichs-Post-Dampfer "Prinz Ludwig" führte die zwei Frauen auch nach Tsingtau (heute Qingdao) in China - damals eine besondere Art von deutscher Kolonie, wo die andere Tochter, Ida, mit ihrem Ehemann Karl Ebers (er betrieb eine Albumin-Fabrik) und zwei Kindern lebte. In Yokohama, Endstation, wird das Dampfschiff der Hinreise dann aber endgültig verlassen. Es folgt nach den Japan-Erkundungen später auch noch eine Zugfahrt der zwei Krefelder Frauen bis nach Peking. Das Tagebuch-Ende ist Anfang Juli 1913. Das vorgefundene Tagebuch wurde befragt, dezent korrigiert und mit vielen kleinen Zusatzangaben versehen. - Lesende haben das reine Tagebuch zum entspannten Wegträumen in ein anderes Jahrhundert des touristischen Reisens. Als Hardcover-Ausgabe.

Portrait

Franziska Jans, wurde geboren am 1.6.1855, als Franzisca Henrietta Bermbach, im Haus Sachsenhausen 23, in Köln - also noch Franzisca mit c laut Eintrag Geburtsurkunde. Gestorben ist sie 1926 in Krefeld. Der Vater, Ferdinand Bermbach, war Maurermeister und Architekt. Es kamen neben Franziska weitere elf Geschwister zur Welt, einige starben allerdings früh. - Ihr Onkel war ein Mitglied der Paulskirchenversammlung gewesen, Adolph Bermbach. Dieser bekannte Demokrat wirkte (neben der Politik) als Rechtsanwalt und Notar in Köln. - Durch Hochzeit mit einem Kaufmann gelangte seine Nichte Franziska nach Krefeld, ebenso wie deren Schwester Agathe, die den Chemie-Fabrikanten Julius Stockhausen heiratete. Franziska berichtet von einer Reise per Schiff nach Asien. Ein wesentlicher Bestandteil war der gezielte Besuch von China und Japan. Dafür war sie 1913 mit Tochter Paula in die Ferne gereist.