Veranstaltungsarchiv

Psyche? Hat doch jeder! von Lena Kuhlmann

31.08.2018 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Unforgotten Books Buchhandlung
Preis: frei

Depression, Essstörungen, Panikattacken – diese psychischen Erkrankungen sind uns längst allen ein Begriff! Doch warum geraten Körper und Seele eigentlich aus dem Gleichgewicht? Und warum sind psychische Probleme im Gegensatz zu körperlichen noch immer ein schambesetztes Thema? Was ist das überhaupt genau – die Psyche? Lena Kuhlmann ist neben ihrer Arbeit als Psychotherapeutin auch engagierte Bloggerin und hat jetzt ein Buch geschrieben, das all diese Fragen beantwortet: In »Psyche? Hat doch jeder!« nimmt sie die Leser mit auf eine Reise durch die menschliche Psyche, räumt dabei mit alten Vorurteilen über psychisch Kranke, Happy Pills und Co. auf und gibt konkrete Tipps und Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Zudem gewährt sie mit zahlreichen Anekdoten einen spannenden Einblick in den Therapeuten-Alltag. Denn da macht man weit mehr als auf einem gemütlichen Sessel zu sitzen und »Mhmmm« zu murmeln.

Wer mehr erfahren möchte kommt vorbei.
Wir freuen uns!

Der Eintritt ist kostenlos. (Eine kleine Spende ist aber gern gesehen :) )

Emilia Smechowski „Wir Strebermigranten“

01.02.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

"Ein besseres Wort fällt mir nicht ein für das, was wir waren." Das sagt Emilia Smechowski über den Titel ihres Buchs "Wir Strebermigranten". Die Autorin, die 1988 als Fünfjährige mit ihren Eltern von Polen nach Berlin floh, beschreibt aber nicht nur die Geschichte der "unsichtbaren Polen" in Deutschland. Ihre Geschichte ist auch das Zeugnis einer Befreiung, schonungslos und berührend zugleich.

„Das freie Wort. Vom öffentlichen Gebrauch der Vernunft im postfaktischen Zeitalter“

30.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Mehr noch als Fakten und Argumente scheint die Nähe des Behaupteten zum Bauchgefühl der Menschen für die politische Entscheidungsfindung ausschlaggebend geworden zu sein. Die Anthologie versammelt Beiträge von vierzehn Schriftstellern und Intellektuellen, die dem aufgeregten Zeitgeist Besonnenheit entgegensetzen und ihre Stimme für mehr Demokratie erheben. Wie steht es um die Wahrheit im "postfaktischen Zeitalter"?

Petra Morsbach „Justizpalast“

25.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Petra Morsbach, aktuelle Wilhelm-Raabe-Preisträgerin, legt ein Sittenbild des Rechtsstaates in seiner aktuellen Verfassung vor. Die Autorin hat ihren Roman klug komponiert, die Hauptfigur ist in ihrer Leidenschaft für ihr Amt wirklich sympathisch, so dass man auch den Verstrickungen etlicher Kläger und Beklagten trotz der seriellen Häufung gern weiter folgt. Es gelingen der Autorin eindrucksvolle Psychogramme einer Berufsgruppe, die trotz schlechter Ausstattung unbeirrbar ihre Arbeit erledigt.

Jörg Sundermeier „11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt“

24.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Friedhöfe haben schon lange nicht nur ein Grusel-Image. Mittlerweile sind sie für viele Leute Orte, die einen zur Ruhe kommen lassen - mit einem guten Buch, mit Musik im Ohr oder einfach nur mit genügend Zeit. Jörg Sundermeier verrät in seinem Buch, welche elf Berliner Friedhöfe man unbedingt besucht haben sollte, bevor man stirbt. Jeder der im Buch vorgestellten Berliner Friedhöfe ist etwas Besonderes: es gibt zum Beispiel einen Friedhof, auf dem viele Prominente bestattet sind und einen Friedhof, der für Lesben die letzte Ruhestätte ist. Der Autor gibt viele Hintergrundinformationen, die mit Fotos von Grabstellen, Grabsteinen und Mausoleen noch anschaulicher werden.

Friederike Kretzen „Schule der Indienfahrer“

23.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Skizzen der Erinnerung und Sehnsucht nach einer Gegend, die man Indien nennen kann – und sie beginnen in einem westdeutschen Provinzkaff der 70er Jahre. Natascha und ihre Freunde sind mittlerweile älter geworden, doch sie bewegen sich noch immer in der Wirklichkeit und gegen sie. In traumhaft-hellsichtigen Bildern kommt das wilde Denken auf die Beine.

Dietmar Dath „Der Schnitt durch die Sonne“

18.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Ein kleiner Trupp von Erdbewohnern soll in geheimer Mission den als Sonnenwirbel auf der Sonne hausenden Intelligenzen helfen, das Koronakind zu finden. Dietmar Daths Roman lädt zu einer atemberaubenden Reise durch mathematische Abstraktionen und politische Referenzsysteme ein. Und er spendet Trost und Hoffnung angesichts einer aus den Fugen geratenen Welt der Ära Trump.

Ralf Schnell „Heinrich Böll und die Deutschen“

17.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Wie hielt es Heinrich Böll mit den Deutschen, und wie hielten es diese mit ihm? Dieser Frage geht der Böll-Herausgeber Ralf Schnell in seiner neuen Studie zu Heinrich Böll nach. Er zeigt in anschaulicher Form, auf welche Weise die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts Bölls Leben prägten – und welche Resonanz die künstlerischen Antworten Bölls bei seinen Lesern fanden.

Ralph Schock „Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse. Eine Kindheit in den 50ern“

16.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

In den rund 120 Texten dieses Bandes geht es unter anderem um Gulaschkanonen, Gastarbeiter, Flintenweiber, Partisanen, Heringe, Radios, Hellseher, Hausschlachtungen, einsame Tankwarte, schwarze Löcher, maghrebinische Teppichhändler, geheimnisvolle Medizinschränke und um unsere Kolonien - und um den Tag X, den Tag der wirtschaftlichen Angliederung des Saarlands an die Bundesrepublik. Ralph Schock, geboren 1952, ist Autor und Herausgeber und war bis Ende 2017 Leiter der Literaturredaktion des Saarländischen Rundfunks.

Herfried Münkler „Der Dreißigjährige Krieg“

11.01.2018 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht Haus
Vorverkauf: nein
Preis: 3-5 €

Der Dreißigjährige Krieg galt in Deutschland lange als die Katastrophe schlechthin – ehe die Weltkriege des 20. Jahrhunderts das Schlachten, das 1618 begann, in Wahrnehmung und kollektiver Erinnerung verdrängte. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler entfaltet in "Der Dreißigjährige Krieg" ein Panorama des komplexen Geschehens, das 1648 mit dem Frieden von Münster endete. Zu erkennen ist ein entgrenzter Krieg mit Warlords, mannigfachen Akteuren und Religion als Motor der Gewalt. Ein Krieg, der wie eine Blaupause für Gewalt im 21. Jahrhundert wirkt.

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