Veranstaltungsarchiv

"Das Weiszheithaus" - ein Kiezspaziergang mit dem Autor Holger Siemann

13.10.2018 11:30 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Neues Kapitel
Preis: 7,- €

Holger Siemann führt entlang seines Romans "Das Weiszheithaus" durch unseren Kiez und erzählt Geschichten und Geschichte.
Da die Plätze begrenzt sind, melden Sie sich bitte unbedingt vorher in der Buchhandlung an.

2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andereDokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner. Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.

Holger Siemann, 1962 in Leipzig geboren, studierte Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Er arbeitete als Offizier, Schauspieler, Sozialwissenschaftler, Familienhelfer und Journalist und ist Autor zahlreicher Hörspiele, Features und Libretti. Seine ersten beiden Romane Arbeit und Streben und Karlas Versuch, die Welt zu verbessern erschienen 2006 und 2008 bei C. Bertelsmann. Holger Siemann lebt in Berlin und in der Uckermark.

Lesung "Der Platz an der Sonne" - Debüt von Christian Torkler

14.09.2018 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Neues Kapitel, Kopenhagener Straße 7, 10437 Berlin
Preis: 7,- €

Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner – ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.

Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt. Wunderbar leichtfüßig erzählt Christian Torkler von einem modernen Helden, der sein Schicksal herausfordert und sich niemals geschlagen gibt.

»Nicht wer wir sind, entscheidet über unseren Platz in der Welt, sondern wo wir geboren werden: Christian Torkler hat den Roman der Stunde geschrieben.
Ein literarisches Ereignis.« Juli Zeh

Christian Torkler, geboren 1971 in Greifswald, wuchs im Pfarrhaus auf. Das und die unerschöpflichen Erzählungen der ostpreußischen Verwandten haben ihn früh geprägt. Er hat in Berlin Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Von 2002 bis 2009 hat er in Dar es Salaam, Tansania, gelebt und von dort aus den Kontinent bereist. Seit einigen Jahren lebt und schreibt er in Berlin und Phnom Penh, Kambodscha. Der Platz an der Sonne ist sein erster Roman.

"Das Weiszheithaus" - ein Kiezspaziergang mit dem Autor Holger Siemann

26.07.2018 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Treffpunkt: Buchhandlung Neues Kapitel, Kopenhagener Str. 7
Vorverkauf: Wir bitten um Anmeldung
Preis: 7,- €

2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andereDokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner. Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.

Holger Siemann, 1962 in Leipzig geboren, studierte Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Er arbeitete als Offizier, Schauspieler, Sozialwissenschaftler, Familienhelfer und Journalist und ist Autor zahlreicher Hörspiele, Features und Libretti. Seine ersten beiden Romane Arbeit und Streben und Karlas Versuch, die Welt zu verbessern erschienen 2006 und 2008 bei C. Bertelsmann. Holger Siemann lebt in Berlin und in der Uckermark.

Lesung mit Sabine Huttel aus dem Roman "Ein Anderer"

27.06.2018 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Neues Kapitel, Kopenhagener Straße 7
Preis: 5,- €

Sabine Huttel liest aus ihrem neuen Roman "Ein Anderer":
Ein Dorf in Deutschland während des Ersten Weltkriegs. Der kleine Ernst Kroll ist aufgrund einer angeborenen Krankheit körperlich und geistig eingeschränkt, die Ärzte können ihm nicht helfen. Zwischen Orgelbank, Hühnerstall und dem Schulzimmer, in dem sein Vater unterrichtet, wächst der Junge heran. Er lebt in seinem eigenen Universum und liebt Musik. Die Außenwelt nimmt er nur bruchstückhaft wahr, Politik versteht er nicht. Umso erstaunlicher, wie er es schafft, Krieg, Diktatur und die Teilung Deutschlands zu überstehen.
Ein bewegendes Buch ohne Sentimentalitäten, das nachhallt.

Das Buch steht auf der Shortlist für den Blogbuster-Preis:
http://blogbuster-preis.de/

http://www.sabinehuttel.de/

Lesung mit Sabine Huttel aus dem Roman "Ein Anderer"

Das Depot - Lesung mit Kathrin Wildenberger und Buchvorstellungen

15.06.2018 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Neues Kapitel, Kopenhagener Straße 7
Preis: Freier Eintritt

Wir laden zur ersten Runde:
Das Depot führt die Programme der Indie-und KiezVerlage aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Das Premierenprogramm:

AUTORENLESUNG
Kathrin Wildenberger liest aus ihrem neuen Roman ZwischenLand (duotincta):
"So mitreißend und intensiv wie der erste Band der Trilogie: Mit "Zwischenland" lässt Kathrin Wildenberger den intensiven Sommer 1990 wieder erstehen."
(Ralf Julke, Leipziger IZ)

BUCHPRÄSENTATION
Maike Schöngart präsentiert Glanzlichter aus dem Depot:
Curt Moreck: Ein Führer durch das lasterhafte Berlin: Das deutsche Babylon 1931 (bebra)
Penelope Bagieu: Unerschrocken. 15 Porträts außergewöhnlicher Frauen (Reprodukt)
Dorothée de Monfreid: Schläfst du? (Reprodukt)

AUSKLANG
duotincta-Vorleser Michael Wieseler liest anlässlich der WM aus dem Roman Schattenheld von Holger Dauer.
"Ein beeindruckendes Stück Fußball-Literatur."
(Stefan Erhardt; Der tödliche Pass)

Moderation: Jürgen Volk (Verlag duotincta); Eintritt frei.
Mehr Infos unter www.duotincta.de oder www.neueskapitel.de

ZWISCHENLAND von Kathrin Wildenberger:
Als Montagsdemonstrantin der ersten Stunde fällt es der 19jährigen Ania schwer, ihren Traum von einer anderen DDR aufzugeben. In einer Wohngemeinschaft in Leipzig-Connewitz lebt sie mit Sascha, dem russischen Maler, und Alex, dem Westberliner Journalisten, ihren Traum von einer offenen Beziehung. Doch sie kann ihre große Liebe Bernd nicht vergessen.
Auch Anias Schwester Brit und ihre Freundin Suse finden in dem verfallenen und besetzten Haus im Leipziger Montmartre ein neues zuhause. Aber ihre Gemeinschaft ist fragiler, als sie glauben: Überfälle von Neonazis und das Doppelleben einer Mitbewohners bedrohen das friedliche Zusammenleben.
Mehr Infos:
http://www.montagsnaechte.de/
https://duotincta.de/