Veranstaltungen

KoLa Leipzig - Vortrag zu Solidarischer Landwirtschaft

05.02.2020 19:00 Uhr

KoLa Leipzig - Vortrag zu Solidarischer Landwirtschaft
Veranstaltungsort: Buchhandlung el libro
Vorverkauf: entfällt
Preis: freier Eintritt

Wir denken groß und wollen ein Leuchtturmprojekt für Leipzig und Umgebung schaffen. Das heißt 1500 Haushalte rund ums Jahr mit ökologischen Lebensmitteln versorgen. Lebensmittel, welche wir mit modernen Produktionsmitteln und gemeinsam als Genossenschaft anbauen. Die Zeit ist reif für die Landwirtschaft der Zukunft!

Wir haben ab Herbst 2020 in Taucha bei Leipzig 35 ha Land zur Verfügung. Auf diesem Land wollen wir dem momentanen Wirtschaftssystem etwas Praktisches und Produktives entgegensetzen: erschwingliches und gutes Bio-Essen mit zukunftsweisenden Anbaumethoden erzeugen – ökologisch, genossenschaftlich und fair.

KoLa Leipzig ist als Genossenschaft und solidarische Landwirtschaft organisiert. Mittels kollektiver Organisationsstrukturen wollen wir den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens stellen. Gewinne landen nicht bei Einzelnen – sondern werden verwendet um den Betrieb noch nachhaltiger zu machen.

An diesem Abend könnt ihr uns kennenlernen und gerne mit euren Fragen löchern.

Buchvorstellung "Klimakämpfe" mit der Autorin Hanna Poddig

07.02.2020 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung el libro
Vorverkauf: entfällt
Preis: freier Eintritt

Was unterscheidet die Besetzer*innen im ›Hambacher Forst‹ von den Aktivist*innen von ›Ende Gelände‹? Was hat es mit ›Zucker im Tank‹ auf sich? Wo sind die ›Fridays-for-Future‹-Proteste zu verorten und welche Rolle spielen die ›Klimacamps‹?
Hanna Poddig, die sich selbst als mit dem System unversöhnliche Anarchistin bezeichnet, führt ein in die unterschiedlichen Themenfelder der Klimabewegung. Nach einem kurzen historischen Rückblick etwa auf die Startbahnbewegung, widmet sie sich der genaueren Analyse aktueller Themen, Aktionsformen und Strategien des Widerstands.

Buchvorstellung "Völkische Landnahme" mit dem Autor Andreas Speit

02.04.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung el libro
Vorverkauf: entfällt
Preis: freier Eintritt

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung « zu verhindern.
Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.