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Unter dem Titel "Zeit finden" eröffnet am Samstag den 15.8. um 11.00 Uhr eine neue Ausstellung in der Altstadt- Buchhandlung Otterndorf von der norddeutschen Künstlerin und Musikerin Hannah Winzentsen.
Bereits im Frühling dieses Jahres wurden im Schloss Ritzebüttel Werke von ihr in einer Gemeinschaftsausstellung
mit ihrem Vater Franz Winzentsen präsentiert.
In Otterndorf zeigt die Künstlerin Holzschnitte im klassischen, handgedruckten Medium des puren Schwarz-Weiß-Kontrastes. Wir sehen idyllische Pfützen im Gegenlicht auf winterlichem Acker, Menschen mit Musikinstrumenten in innerlicher Versenkung oder aber auch gegenstandslose Rhythmusstrukturen aus mit dem Beil gehauenen Furchen.
Die Galerie kann zu den Öffnungszeiten der Buchhandlung besucht werden
Zur Vernissage am 15. August um
11:00 Uhr laden wir alle Interessierten
herzlichst ein!
Indische Musik und Jazz Improvisation in Otterndorf
Am 24. 09. um 19:30 Uhr
in der Altstadt-Buchhandlung
HUTKONZERT
Ein besonderes Konzert mit indischer Musik und improvisiertem Jazz wird am 24. September um 19.30 Uhr in den Galerieräumen der Altstadt -Buchhandlung in Otterndorf stattfinden.
Hannah Winzentsen und Carsten Koll sind ein Duo mit klassischer indischer Slidegitarre (Mohan Veena)
und Saxophon (Sopran und Alt.
Wenn indische Musik in den Westen kommt, gibt es am meisten Übereinstimmungen mit der Welt des Jazz.
Es ist eine Art Gespräch zwischen den beiden Instrumentalisten, ein gemeinsames Erkunden des neuen Terrains,
ein sich vorantastendes musikalisches Entdecken, um ein Thema kreisend.
Hannah traf Carsten in Norddeutschland, nachdem sie vor sechs Jahren von ihrem Musikstudium in Indien zurückgekehrt war. Carsten hatte schon Jahrzehnte freie Jazzmusik gespielt, und durch die Klezmer-Musik (in der Gruppe "Pojaz") waren ihm einige orientalische Skalen vertraut.
HUTKONZERT
Surrealistische Schwarz Weiss Kunst
über Erinnerung, Traum und Vergänglichkeit
Geboren 1982 in Hamburg, lebe und arbeite ich im Norden von Deutschland.
Schon als Kind waren Zeichnungen und Fotografien für mich ein Weg, die Welt zu verstehen und innere Bilder sichtbar zu machen. Nach einer langen kreativen Pause kehrte ich viele Jahre später zur Kunst zurück und begann erneut, mich intensiv mit visuellen Ausdrucksformen auseinanderzusetzen.
Als autodidaktischer Künstler arbeite ich an der Schnittstelle von Fotografie, Zeichnung und digitaler Bildmontage. Ausgangspunkt meiner Arbeiten sind fotografische Fragmente sowie eigene Zeichnungen und malerische Elemente, die gescannt, zerlegt und in einem digitalen Prozess neu zusammengesetzt werden. So entstehen hybride Bildräume zwischen Dokument und Imagination.
Meine schwarz-weißen Arbeiten verdichten Landschaften, Porträts und Fragmente zu atmosphärischen Zuständen. Wiederkehrende Motive wie Mond, Schatten oder isolierte Gesichter fungieren als Projektionsflächen für Erinnerung, Sehnsucht und innere Prozesse. Wirklichkeit wird dabei nicht abgebildet, sondern neu konstruiert.
Im Zentrum meiner künstlerischen Praxis steht die Transformation – das Überschreiten medialer Grenzen und die Suche nach einer Bildsprache zwischen Fotografie, Zeichnung und Malerei.
Meine Werke laden dazu ein, eigene Bedeutungen zu entdecken und die Grenzen des Sichtbaren zu hinterfragen.