Eine Veranstaltung der "Alten Synagoge Rüsselsheim" in Kooperation mit Kapitel 43 und kultur123–VHS Rüsselsheim
Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf!
"Du siehst ja gar nicht jüdisch aus" ist ein Satz, den Tanya beim Dating schon oft gehört hat.
Seitdem sie auf dem Pausenhof mitbekam, wie ein Mitschüler mit "Du Jude" beschimpft wurde, beschäftigen sie viele Fragen:
Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es so das überhaupt?
Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?
Geboren in der Ukraine, kam Tanya Raab mit 3 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Ihre Mutter ist jüdisch, ihr Vater nicht. Über die Jahre wird ihr immer wieder geraten, diesen Teil ihrer Persönlichkeit zu verschweigen, um sich selbst zu schützen. Doch eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken.
Die queere und feministische Aktivistin erzählt selbstbewusst von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne sowie tagtäglichen Erfahrungen mit Antisemitismus, klärt auf über weit verbreitete Stereotype und rechnet mit der deutschen Erinnerungskultur ab.
Wie in jedem Jahr stellen wir Ihnen rund um die Frankfurter Buchmesse unsere druckfrischen Lieblings-Neuerscheinungen abseits der Bestseller-Listen vor.
Freuen Sie sich auf spannende neue Bücher quer durch alle Genres.
In der kalten Jahreszeit mit einer Tasse Kakao auf die Couch kuscheln und in fantastische Bilderbuchwelten eintauchen - das ist was für kleine und große Bilderbuch-Liebhaber! Wir stellen Ihnen heute unsere Lieblingsbilderbücher aus dem Jahr 2026 vor.
Bis zur Geisterstunde (natürlich auch kürzer) möchten wie Sie bei uns einschließen. Sie stöbern, suchen und schmökern in kleiner Runde - ganz ungestört. Nutzen Sie die Chance, durch alle Bücher zu stöbern, in die Sie schon immer einmal hineinschauen wollten!
Die Veranstaltung ist AUSVERKAUFT.
Wir laden Sie ein, dem Stress der Vorweihnachtszeit für einen
Abend zu entkommen. Sara Vazquez und ihr Team stimmen
mit besinnlichen und heiteren Texten aufs Fest ein.
Begleitet werden sie dabei musikalisch vom
1. Akkordeon Club 1933 Rüsselsheim.
Wenn in Rheinhessen die Lese beginnt, wird gearbeitet, gefeiert – und nicht selten auch gestritten. Zwischen reifen Trauben, vollen Fässern und geselligen Abenden zeigt sich, dass hinter der Idylle des Winzerlebens mehr gärt, als auf den ersten Blick zu erkennen ist: In »Winzermord«, dem sechsten Fall für Kurt-Otto Hattemer, bekommt die scheinbar heile Dorfwelt erneut tiefe Risse. Der pensionierte Winzer und Hobbyermittler mit dem untrüglichen Gespür für verborgene Wahrheiten ist zurück – und hat alle Hände voll zu tun: Eine Reihe rätselhafter Vorfälle während der Weinlese sorgt für Unruhe im Ort. Was zunächst wie unglückliche Zufälle wirkt, entpuppt sich bald als Teil einer Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und alte Wunden wieder aufreißt.
Wie schon in den Vorgängern verbindet Andreas Wagner auch diesmal gekonnt Spannung mit Humor und einem feinen Blick für die Eigenheiten der Region. Heimlicher Star dieses Bandes ist Posthalters Sigrun, die im zarten Alter von 80 Jahren als Nachwuchswinzerin eine kleine, aber feine Geschäftsidee verwirklicht und nebenbei ihre Augen und Ohren überall hat. Zwischen schlagfertigen Dialogen, skurrilen Figuren und detailreichen Einblicken in den Weinbau entfaltet sich ein Krimi, der ebenso unterhaltsam wie atmosphärisch dicht ist. Besonders die Balance aus launigen Momenten und einem zunehmend dramatischen Geschehen macht den Reiz der Reihe aus.
Andreas Wagner weiß, wovon er schreibt: Als Winzer führt er selbst ein Familienweingut in der Nähe von Mainz und bringt seine Erfahrung authentisch in die Geschichten ein. Ein süffiger Krimi, der Lust macht, sich bei einem Glas Wein mit Kurt-Otto Hattemer mitten ins Geschehen zu stürzen.