Veranstaltungen

Mechthild Borrmann liest aus "Grenzgänger"

25.01.2019 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Veranstaltungsort: Altes Schulhaus Dauelsen, Schulstraße 10, 27283 Verden
Vorverkauf: kontakt@vielseitig-verden.de oder 04231-6774919
Preis: 10,- €

Familiengeschichte, Kriminalhandlung und zeitgeschichtlicher Hintergrund - eingebettet in die düstere Zeit der Nachkriegsjahre, erzählt Bestsellerautorin Mechthild Borrmann mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau, die dafür kämpft, dass die Wahrheitum ihre Familie ans Licht kommt. Ein packender wie aufwühlender Roman.

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit "Wer das Schweigen bricht" schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Wir freuen uns in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Verden diese herausragende Autorin für eine Lesung in Verden begrüßen zu dürfen.

Mechthild Borrmann liest aus "Grenzgänger"

Verdener Historiker Dr. Joachim Woock

01.02.2019 19:30 Uhr

Verdener Historiker Dr. Joachim Woock
Veranstaltungsort: Buchhandlung VIELSEITIG, Große Str. 13, 27283 Verden
Vorverkauf: Anmeldungen unter 04231-6774919 oder kontakt@vielseitig-verden.de
Preis: frei

Der Verdener Historiker Dr. Joachim Woock stellt zwei seiner Beiträge, die im Herbst 2018 im "Jahrbuch für den Landkreis Verden 2019" erschienen sind, vor.

Zum ersten Mal wurde ausführlich über ein sowjetisches Kriegsgefangenen-Arbeitskommando im Landkreis Verden publiziert. Es handelt sich um das "Arbeitskommando Drübber" der Schießpulver- und Kampfstofffabrik "Eibia" in Dörverden-Barme. 31 Rotarmisten kamen dort ums Leben und wurden auf einem extra angelegten "Russenfriedhof" im Diensthoper Wald verscharrt. Der Autor konnte anhand von aufwändigen Recherchen den Toten ihre Namen wiedergeben und sogar Personalkarten mit Fotos ermitteln.

Der zweite Aufsatz beschäftigt sich in der Reihe "Hitlers willige Helfer" mit dem SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei George Ebrecht, dessen NS-Karriere im Landkreis Verden als Adjutant des NSDAP-Kreisleiters und späteren stellv. Gauleiters Heinrich Peper begann. Ebrecht war zunächst Malschüler von Otto Modersohn und lebte bis 1933 in Fischerhude. Mit seinem Beitritt zur SS wurde er Stabsführer im Reichs- und Sicherheitshauptamt, dann Mitbegründer des berüchtigten Vereins "Lebensborn e. V." und als SS-Abschnittsführer in Danzig war er 1940 an der Ermordung von 1 400 Geisteskranken beteiligt. Seine Biografie wird abgerundet durch die Darstellung seines speziellen Spruchgerichtsverfahrens in der britischen Zone, der Entnazifizierung, der Anklage wegen mehrfachen Mordes und seiner politischen Rolle nach Kriegsende in der SRP, DRP und DFU (Deutsche Friedens-Union).

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für eine Diskussion.

Wir freuen uns auf einen sehr interessanten Abend mit Dr. Joachim Woock, der bereits 2017 bei uns Gast war und sein Buch "Es war hier, nicht anderswo! - Der Landkreis Verden im Nationalsozialismus" vorgestellt hat.

Wir bitten um Voranmeldung!