Weihnachten
Krimis

  • 25.10.2020
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Hier kommen Krimi-Freunde auf ihre Kosten! Wir haben für Sie die besten Krimis & Thriller zusammengesucht, welche für ein schaurig schönes Leseerlebnis sorgen.

Damit Sie das passende Geschenk für Ihre Liebsten finden, haben wir für alle Titel kurz Rezensionen verfasst.

 


Alex Lépic, Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

gebunden

Weiße Weihnachten in Paris. Das hat es zuletzt vor fünfzig Jahren gegeben, erinnert sich Lacroix. Der dichte Schneefall verwandelt die Stadt binnen weniger Stunden in eine ver- wunschene Winterlandschaft, die vorweihnachtliche Ruhe aber langweilt den Commissaire. Als auf der beliebten Place du Tertre, dem Herzstück Montmartres, die prachtvolle Weihnachtsbe- leuchtung gestohlen und in der nächsten Nacht die große Nordmanntanne unterhalb von Sacré-Coeur gefällt wird, bietet Lacroix sogleich seine Hilfe an - auch wenn er eigentlich nicht zuständig ist, leitet er doch das Kommissariat im fünften Arrondissement, rive gauche. Weder die Künstler von Montmartre noch die Touristen haben etwas gesehen, aber Lacroix' Instinkt sagt ihm, dass es hier um mehr geht als den Van- dalismus eines Weihnachtshassers. Er ermittelt gemeinsam mit der Leiterin des Reviers auf dem Berg - und mit der Hilfe seiner Frau Dominique. Werden sie Schlimmeres verhindern können, damit pünktlich zum Fest der Liebe wieder Frieden herrscht in der Stadt der Liebe?

zum Produkt € 16,90*


Unsere Empfehlung zu "Lacroix und die stille Nacht von Montmartre"

Weihnachten in Paris – gibt es eine romantischere Vorstellung als das Fest der Liebe in der winterlich geschmückten und eingeschneiten Stadt der Liebe zu verbringen? Für uns jedenfalls nicht! Allein schon wegen des zauberhaft beschriebenen Handlungsortes sind wir ein wenig verliebt in „Lacroix und die stille Nacht von Montmarte“ von Alex Lépic.
In seinem dritten Fall bekommt es der etwas altmodische und schrullige Kommissar Lacroix mit Weihnachtshassern zu tun oder steckt doch mehr dahinter? Zuerst wird die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Place du Tertre mitten in Montmartre gestohlen und dann fällt auch noch jemand die große Weihnachts-Nordmanntanne bei Sacré-Cœr! Hinter den zunächst harmlos scheinenden Anschlägen steckt jedoch mehr dahinter, wie der Commissaire schon bald mithilfe seiner Frau Dominique herausfindet…
Wir können Ihnen diesen großartigen Krimi mit viel Pariser Flair sehr ans Herz legen! Es war uns eine große Freude, Kommissar Lacroix auf seinen Streifzügen durch Paris zu begleiten. Alle Orte und Schauplätze sind so lebhaft beschrieben, dass man sich sofort dorthin versetzt fühlt. Alex Lépic schreibt wie auch schon in seinen ersten beiden Krimis mit Lacroix, sehr authentisch und man bemerkt schnell, dass so nur ein echter Pariser über seine Stadt schreiben könnte.
Wer einen schaurig-gruseligen Thriller erwartet, wird wohl enttäuscht werden – will man jedoch gut unterhalten werden, gedanklich in ein weihnachtlich eingeschneites Paris reisen und dazu noch eine spannende Kriminalgeschichte mit einem schrulligen Kommissar erleben, der wird hier seine große Freude haben!

 


Arno Strobel, Die App - Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.

kartoniert

Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ... Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt. Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst? Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt ... »Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!« Sebastian Fitzek

zum Produkt € 15,99*


Unsere Empfehlung zu "Die App"

Der neue Thriller „Die App“ von Arno Strobel ist eine irre spannende, alptraumhafte Geschichte – und in der Hauptrolle: der Fluch der modernen Technik! Hendrik und Linda sind ein glückliches Paar, planen ihre gemeinsame Zukunft und wohnen in einem schönen, komfortablen und hochmodernen Haus. Als Hendrik von einem Nachtdienst im Krankenhaus zurückkehrt, ist Linda spurlos weg. Weil ein Koffer und eine Zahnbürste fehlen, nichts auf Einbruch oder Entführung hindeutet, nimmt die Polizei keine Ermittlungen auf. Aber Hendrik weiß, dass seine sanfte Linda nicht einfach so gegangen wäre, und veröffentlicht in den sozialen Medien eine Vermisstenmeldung. Kurz darauf meldet sich eine junge Frau bei ihm, die bereits private Ermittlungen aufgenommen hat, denn scheinbar ist Linda nicht die einzige, die aus solch einem hochmodernen Haus verschwunden ist.

 


Jo Nesbø, Ihr Königreich

gebunden

Wie weit würdest du für deinen Bruder gehen? Als die Polizei erneut in dem ungelösten Fall ihres verschwundenen früheren Chefs ermittelt, ist der Automechaniker Roy alarmiert. Die kürzliche Rückkehr seines Bruders Carl in die kleine Stadt Os bringt anscheinend Unglück. Auch, dass dessen Frau genau Roys Typ ist, macht ihn nervös. Carl hingegen ist voll großer Pläne und verspricht, ganz Os reich zu machen. Doch plötzlich kursieren im Ort Gerüchte und Verdächtigungen zum Unfalltod ihrer Eltern. Roy hat seinen kleinen Bruder immer beschützt, aber jetzt stehen sie sich als Rivalen gegenüber. "Weltweit einer der besten Kriminalautoren." Daily Express

zum Produkt € 24,99*


Unsere Empfehlung zu "Ihr Königreich"

Roy und Carl sind eng miteinander verbunden, sie sind Brüder, beide Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, als die Söhne kaum alleine leben konnten. Dennoch bleiben sie nach deren Tod unter ärmlichen Umständen in ihrem Elternhaus wohnen, hoch über der kleinen Stadt Os in Norwegen. Ihr Vater hat das Haus und ihr Land darumherum immer ihr "Königreich" genannt. Jahre später kehrt der jüngere Bruder von beiden, Carl, aus Amerika in sein Heimatdorf zurück. An seiner Seite befindet sich seine Frau, die Architektin Shannon. Beide haben große Pläne: Sie wollen auf dem Land der beiden Brüder ein Hotel bauen. Der ältere der beiden Brüder, Roy, und auch die Dorfbewohner müssen noch überzeugt werden. Aber auch das gelingt. Dann ermittelt die Polizei erneut zum Unfalltod eines Polizisten, der den Autounfall der Eltern untersucht hat. Die Nachforschungen zeigen bei allen Beteiligten Wirkung, Misstrauen wächst, Verdächtigungen entstehen. Auch die Beziehung der beiden Brüder zeigt erste Risse, an denen Shannon nicht unschuldig ist. Ein spannender, atmosphärisch dichter und psychologisch filigran aufgebauter Thriller. Perfekt!

 


Unsere Empfehlung zu "Der Heimweg"

Machen Sie sich auf den Heimweg! Erleben Sie eine alptraumhafte Geisterbahnfahrt voller geisteskranker Menschen und schockierender Wendungen einer ohnehin schrecklich-großartigen Geschichte, mit der Sebastian Fitzek mal wieder seine Thriller-Meisterschaft beweist: Jules übernimmt für seinen Freund Caesar eine Schicht am Begleittelefon, einem ehrenamtlichen Telefonservice für Frauen, die Angst auf Heimweg haben. Da ruft Klara an. Sie meint, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und dabei ihren eigenen Todestag mit Blut an die Wand schrieb. Dieser angekündigte Tag beginnt in wenigen Stunden. Aber dieser Mann ist nicht die einzige Gefahr, vor der sich Klara retten muss …
Nie war Gruseln schöner als auf der kuscheligen Couch – aber ist Ihre Wohnungstür auch wirklich abgeschlossen?

 


Zoë Beck, Paradise City

kartoniert

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist. Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut - solange sie keine Fragen stellen. Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen. Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet. Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle ...

zum Produkt € 16,00*


Unsere Empfehlung zu "Paradise City"

Mit „Paradise City“ ist es Zoë Beck gelungen, eine der besten Dystopien des Jahres zu schreiben: Szenario ist Deutschland in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die meisten Regionen und Städte wurden von der Natur zurückerobert, da an vielen Orten das Meer über die Ufer getreten ist und die dortigen Ortschaften verwaist hat. Das Leben spielt sich in wenigen Mega-Citys ab. Die Hauptstadt ist nun Frankfurt, aber in einer weitaus größeren Dimension, als wir es kennen.
Das alltägliche Leben wird in vielen Bereichen durch den Staat geregelt, so auch die Nachrichtenagenturen. Die Protagonistin Liina arbeitet als Redakteurin in einer der letzten nichtstaatlichen Agenturen und soll in die Uckermark reisen, um zu überprüfen, ob dort wirklich eine Frau von einem Schakal angefallen wurde. Liina ist von dieser Aufgabe ziemlich genervt, da ihr eigentlich eine weitaus spannendere Story versprochen war, die jetzt ihr Chef und eine Kollegin übernommen haben. Beide haben einen Unfall, der für ihre Kollegin tödlich ausgeht. Liina merkt schnell, dass es mit dem Gesundheitssystem und der staatlichen Gesundheits-App zusammenhängt Doch die Wahrheit übersteigt ihre schlimmsten Befürchtungen.
Auf 280 Seiten hat Zoë Beck einen rasanten und unglaublich spannenden, dystopischen Thriller geschrieben. Besonders hat uns wieder einmal der Schreibstil von Zoe Beck gefallen, mit dem sie es schafft, die Gefühle ihrer Charaktere eins zu eins an die Leserinnen weiterzugeben. Wir hatten auch lange nach der letzten Seite noch eine Gänsehaut und können Ihnen diesen Thriller daher nur empfehlen!

 


Young-Ha Kim, Aufzeichnungen eines Serienmörders

gebunden

Tierarzt Byongsu Kim (70) ist »pensionierter« Serienmörder. Er verbringt seine Zeit damit, Klassiker zu lesen und Gedichte zu schreiben. Kurz nachdem er in seinem Viertel einem Mann begegnet, den er als seinesgleichen erkennt, wird bei ihm beginnende Demenz diagnostiziert. Um seine Tochter zu beschützen, plant der alte Mann, mit seinem schwindenden Gedächtnis kämpfend, einen letzten Mord.

zum Produkt € 20,00*


Unsere Empfehlung zu "Aufzeichnungen eines Serienmörders"

In „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-Ha Kim erleben die Leser hautnah, wie es ist, an Demenz zu erkranken. Diese Diagnose erhält nämlich der siebzigjährige Tierarzt und pensionierte Serienmörder Byongsu Kim. Der inzwischen harmlos gewordene Mann, der seine Tage lieber mit dem Schreiben und Lesen verbringt, sieht sich gezwungen, noch ein letztes Mal tatkräftig zu werden. Denn in dem neuen Freund seiner Tochter Unhi erkennt er sich selbst und seine dunkle Seite wieder: Er ist offenbar der Serienmörder, der sich in ihrem Viertel herumtreibt. Natürlich will Byongsu Kim nun alles daransetzen, um seine Tochter zu schützen und plant einen letzten Mord. Dies ist allerdings erheblich schwerer, wenn man an Demenz erkrank ist.
Die Leser erleben den Planungsprozess aus der Ich-Perspektive mithilfe der von Byongsu Kim erstellten Aufzeichnungen aus seinem Aufnahmegerät und seinen Notizzetteln. Sie erleben mit, wie frustrierend diese Krankheit sein kann, wenn Byongsu seine eigenen Aufnahmen oder Notizen nicht mehr versteht und doch weiterhin alles dafür gibt, seine Tochter zu beschützen.
Auf den ersten Blick klingt „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ nach einem leichten kurzen Krimi mit einer guten Prise Schwarzen Humors. Doch diese Geschichte hat uns noch lange bewegt. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive und das Verzweifeln des Protagonisten sind so deutlich zu spüren und machen aus dem kurzen Erzählband eine tiefgründige Geschichte, die noch lange nachwirkt.

 


James Lee Burke, Blues in New Iberia

kartoniert

Als kleiner Junge träumte Desmond Cormier immer davon, es allen zu beweisen. 25 Jahre später ist er ein erfolgreicher Filmproduzent. Durch einen Zufall entdeckt Detective Dave Robicheaux in der Nähe von ­Desmonds Strandhaus eine Leiche. Die junge Frau wurde gekreuzigt, der Mord gleicht einem Ritual. Bald werden weitere Menschen auf ähnliche Weise getötet und die Tatorte theatralisch inszeniert. Stecken vielleicht Mitglieder von Desmonds Filmcrew dahinter? Robicheaux traut niemandem. Jeder scheint etwas zu verheimlichen. Doch dann lässt sich seine Tochter Alafair ausgerechnet auf die Filmcrew ein und schon bald verspürt er eine unerklärliche Angst um sie ...

zum Produkt € 22,00*


Unsere Empfehlung zu "Blues in New Iberia"

In seinem mittlerweile zweiundzwanzigsten Band um Detective Dave Robicheaux nimmt uns Bestsellerautor James Lee Burke erneut mit in die Südstaaten Amerikas. Genauer gesagt nach New Iberia im Staat Louisiana. Bei einem Besuch bei seinem alten Jugendfreund Desmond Cormier entdeckt der Polizist Dave eine weibliche Leiche, die gekreuzigt auf dem Meer treibt. Für das Ermittlerteam um Dave und seine neue Partnerin, der deutlich jüngere und attraktive Bailey Ribbons, passen Desmond Cormier und seine Hollywood-Filmcrew, allen voran Antoine Butterworth, ein sadistisch veranlagter Produzent, perfekt in das Täterprofil. Ohne stichhaltige Beweise zu finden ermitteln die beiden, auch mit Unterstützung von Daves bestem Freund aus Vietnamkriegszeiten Clete Purcel, der als Privatdetektiv arbeitet.
Mit weiteren Ritualmorden, die die Leichen als Figuren aus einem Tarotspiel inszeniert darstellen, vergrößeren sich der Kreis der Verdächtigen und die Zahl der offenen Fragen:
Welche Zusammenhänge bestehen zwischen dem entflohene Häftling Hugo Tillinger und dem ersten Opfer, das für das „Innocence Project“ tätig war, das sich für Strafgefangene engagiert? Welche Rolle spielt die Aryan Brotherhood, eine Gruppierung von Neonazis, in diesem immer verworrenerem Plot?
Dass die Tochter des Chefermittlers Dave Robicheaux zu allem „Unglück“ eine Affäre mit einem der Produzenten aus der Filmcrew beginnt, macht die gesamte Situation nicht weniger kompliziert.
Spannend und unterhaltsam machen diesen Roman die vielen Kontraste. Zum einen die Charaktere aus dem Drogenmilieu im Gegensatz zur Hollywood-Filmcrew und irgendwo dazwischen die ermittelnden Personen. Aber auch sprachlich überzeugen die Gegensätzlichkeiten zwischen den detaillierten und literarisch anspruchsvollen Beschreibungen der Landschaften und Stimmungslagen der Personen und den teils derben Dialogen.

 


Éric Plamondon, Taqawan

gebunden

Als Océane an ihrem fünfzehnten Geburtstag von der Schule nach Hause kommt, wird sie Augenzeugin einer brutalen Razzia. Es ist der 11. Juni 1981. Die Polizei beschlagnahmt die Fischernetze der Mi'gmaq, die seit Jahrtausenden vom Lachsfang leben. Viele werden verhaftet, es gibt Tote. Québec, ganz Kanada ist in Aufruhr. Kurz darauf findet der Ranger Leclerc ein indigenes Mädchen, das mehrfach vergewaltigt wurde. Zusammen mit dem Mi'gmaq William versucht er die Tat aufzuklären. Dabei kommen sie einem Netzwerk auf die Spur, in das auch die Polizei verstrickt ist. Taqawan, so nennen die Mi'gmaq den Lachs, der zum ersten Mal in den Fluss seiner Geburt zurückkehrt. Auch Éric Plamondon begibt sich zu den Ursprüngen: Er verwebt die Geschichte der Kolonisation Ostkanadas mit den Legenden der Mi'gmaq und ihrem Ringen um Eigenständigkeit. Ein packender Roman noir und ein faszinierender Einblick in die Lebenswelt dieser First Nation.

zum Produkt € 22,00*


Unsere Empfehlung zu "Taqawan"

Wir haben das Jahr 1981 und befinden uns im kanadischen Québec. Am 11. Juni kommt die junge Océane an ihrem Geburtstag gerade von der Schule nach Hause, als sie Zeugin einer schrecklich brutalen und zum Teil auch tödlichen Razzia wird. Alle Fischernetze der indigenen Mi'gmaq werden beschlagnahmt, was zugleich deren Ruin bedeutet, denn sie leben vom Lachsfang. Aber es bleibt nicht bei diesen Gräueltaten, sondern weitere schlimme Geschehnisse nehmen ihren Lauf …
Der Rancher Leclerc macht sich an, zusammen mit dem Mi'gmaq William die Taten zu ergründen, doch bald kommen sie einem sehr verstrickten dubiosen Netzwerk auf die Spur, deren Ausmaße weit über ihre Vermutungen hinausgehen.
Éric Plamodon ist es gelungen, einen hervorragenden Kriminalroman zu schreiben, der sich gleichzeitig mit den historischen Hintergründen des Schauplatzes Ostkanada und der Geschichte und Mythen der Mi'gmaq befasst. Damit schafft er eine düstere, unterschwellige Spannung, die uns ganz in ihren Bann gerissen hat.

 


Jean-Christophe Grangé, Die letzte Jagd

gebunden

Wie ein Wild erlegt - so wurde Jürgen von Geyersberg, Erbe eines Millionenvermögens, auf den französischen Ländereien der jagdbesessenen Familie aufgefunden. Kommissar Pierre Niémans und seine junge Kollegin Ivana sind auf dem Weg in die süddeutsche Heimat der von Geyersbergs. In einer mondänen Villa am Titisee scheint ihnen die schillernde Laura, die Schwester des Opfers, etwas zu verschweigen. Ein weiterer Mord in selber Manier geschieht, und Niémans und Ivana erkennen zu spät, dass im Schatten des mächtigen Schwarzwaldes abermals die Jagd begonnen hat - auf jeden, der dem abgründigen Familiengeheimnis der von Geyersbergs auf die Spur kommt ...

zum Produkt € 22,00*


Unsere Empfehlung zu "Die letzte Jagd"

Kommissar Pierre Niémans ist zurück! Nach über zwanzig Jahren hat uns Jean-Christophe Grangé den Kommissar aus seinem fulminanten Thriller „Die purpurnen Flüsse“ zurückgebracht und lässt ihn in einem neuen grausigen Fall ermitteln:
Jürgen von Geyersberg, der Erbe eines Millionenvermögens wird tot auf den französischen Ländereien seiner Familie aufgefunden: Er wurde wie ein gejagtes Wild hingerichtet!
Der gealterte Niémans reist mit seiner neuen jungen Kollegin Ivana in den Schwarzwald, der Heimat des Opfers, und schon bald geschieht ein neuer Mord – auf die gleiche Art und Weise, wie schon von Geyersberg ermordet wurde. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass die ganze Familie von Geyersberg große Jagdfreunde sind – die Jagd hat gleich im doppelten Sinne begonnen!
Wie auch schon in „Die purpurnen Flüssen“, erleben wir einen herrlich markanten Niémans, der sehr mit seiner jungen Kollegin hadert, und dem die deutsche Adelsfamilie von Anfang an suspekt ist. Die düstere und wahnsinnig spannende Stimmung wird aufgelockert durch den für Niémans typischen schwarzen Humor, der allerdings an keiner Stelle albern wirkt. Im Gegenteil: Grangé ist wieder einmal ein klassischer Thriller in seiner besten Erzählart gelungen, der spannend bis zur letzten Seite ist!