Gunnar Maier

Wahrnehmungen von Mithridates VI. zwischen Hellenismus und orientalischer Herrschaft

1. Auflage. Paperback.
kartoniert , 116 Seiten
ISBN 3346533964
EAN 9783346533968
Veröffentlicht November 2021
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Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Zentrale Figur der vorliegenden Arbeit ist Mithridates VI (Im Folgenden: Mithridates).
Dieser war bis zu seinem Tod 63 v. Chr. 57 Jahre lang, also von 120 v.Chr. bis 63 v. Chr., König von Pontus gewesen, einem damals fast unbekannten Königreich am äußersten Rand der Rom bekannten Welt. Bekannt geworden ist er vor allem als einer der bedeutendsten Feinde Roms, vergleichbar mit Pyrrhus, Hannibal oder Kleopatra.
Nach ihm benannt sind die drei mithridatischen Kriege, die zwischen 89 und 84 v Chr., 83 und 81 v Chr., sowie 74 und 63 v Chr. zwischen dem römischen Reich und Mithridates auf der anderen Seite ausgetragen wurden.
Unter Gesamtbetrachtung der Expansionsphasen des römischen Reiches kommt der Eingliederung der Regionen Kleinasiens eine besondere Bedeutung zu. Nicht nur bedeutete eine Expansion in diese Regionen für das römische Reich eine Eröffnung von bis dahin kaum gekannten Einkunftsmöglichkeiten durch Steuern. Auch ist der Einrichtung der ersten Provinz Asia auf dem Gebiet des ehemaligen Königreiches von Pergamon eine Bedeutung als erstmalige Integration eines bedeutenden Kulturzentrums im Raum von Kleinasien zuzumessen. Vor allem durch die o.g. mithridatischen Kriege 89-63 v. Chr. des im allgemeinen eher unbekannten Königreiches von Pontus, mit der Zielsetzung das römische Reich wieder zur Aufgabe seiner Provinz Asia zu bewegen, stand der Erfolg einer Ausdehnung des römischen Einflusses auf den Raum Kleinasiens aber vermehrt infrage. Vorübergehend konnte das römische Reich sogar für ca. 4 Jahre wieder vollständig aus seiner Provinz Asia verdrängt werden.
Zwar wird damit leicht nachvollziehbar, warum Mithridates bzw. das Militär von Pontus nach gängigen Mustern gegen östliche Gegner als militärisch unversiert diffamiert wurden. Auf der anderen Seite existieren aber selbst aus dem römischen Reich positive Charakterisierungen von Mithridates als besonders entbehrungsbereitem Anführer, der sein Heer persönlich zu besonderer Zähigkeit drillt, die sich weniger leicht nachvollziehen lassen.
Was für eine Form von Gegner Rom mit Pontus unter Mithridates VI tatsächlich entgegengetreten war, erscheint vermehrt widersprüchlich dargestellt. Ziel dieser Arbeit ist es sich dieser Frage so weit wie möglich anzunähern. Die einzelnen Quellen werde ich aufgrund ihrer Prägung durch negativ, stereotype oder idealisierende Vorstellungen im Kontext ihrer Entstehung untersuchen.

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