Martin Muransky

Die Freiheit zum radikal Bösen

Das Problem der Fatalismus-These in Reinholds Interpretation zu Kant. 1. Auflage. 24,0 cm / 17,0 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 184 Seiten
EAN 9783631664537
Veröffentlicht Januar 2016
Verlag/Hersteller Peter Lang
58,10 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Der Formalismus des Wollens besitzt eine intentionale Struktur, da das menschliche Handeln nach Kant nicht dem Streben folgt, sondern einer Stellungnahme («Wie») zu den eigenen Strebungen (Absichten zur Handlung) entspringt. Dieses ungleichgültige «Wie» als Ja/Nein-Stellungnahme zu den eigenen Handlungsmöglichkeiten geschieht nach Kant nicht nach Belieben, da es zugleich um die eigene Selbst-Bezogenheit geht. Der Primat der praktischen Rationalität seit Kant fußt auf der Voraussetzung, dass dieser «Endzweck» als mich betreffender «Gegenstand» ausdrücklich geworden ist. Somit wird die zu machende Bewältigung des Lebens im Ganzen als rationales Ziel des eigenen Wollens anerkannt. Dies steht im direkten Gegensatz zur theoretisch objektivierenden Gewissheit.

Portrait

Martin Muránsky studierte Philosophie in Bratislava, war DAAD-Stipendiat in Bonn und FES-Stipendiat am Philosophischen Institut der Universität zu Köln. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften. In deutscher Sprache erschien seine Monographie «Heideggers Aneignung der Kantischen Grundlegung der Metaphysik» (Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2002).

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Kants Phänomen des Gewissens und die Faktizität des Bösen - Die Wahl der Freiheit und das Wissen um die Freiheit - Die Rationalität des praktischen Willens und die Fatalismus-These bei Reinhold - Der unbedingt gute Wille und das radikal Böse bei Kant - Das Problem der assertorischen und praktischen Sätze (E. Tugendhat und L. Honnefelder).

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