Nina-Marie Schüchter

wunderkammern als künstlerische Praxis

Sammeln, Ordnen und Zeigen im Anthropozän. 7 schwarz-weiße und 36 farbige Abbildungen. 22,6 cm / 14,8 cm / 2,4 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 344 Seiten
EAN 9783837675597
Veröffentlicht April 2025
Verlag/Hersteller Transcript Verlag

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Beschreibung

Welche Bedeutung haben Wunderkammern heute? Und wie können sie zum Verständnis der Gegenwart beitragen? In zeitgenössischer künstlerischer Praxis wird für die Beschreibung des Anthropozäns heute ein kulturelles Wissen aktualisiert, das sich bereits in Wunderkammern des 16. und 17. Jahrhunderts materialisiert. Nina-Marie Schüchter analysiert die auf historische Wunderkammern rekurrierenden Praktiken des Sammelns, Ordnens und Zeigens in der Gegenwartskunst und etabliert für die sich daraus ableitende künstlerische Praxis den Neologismus 'wunderkammern'. Damit macht sie künstlerisches Wissen zur kritischen Reflexion der Gegenwart modellhaft sowie konzeptuell nachvollziehbar und leistet einen Beitrag zur visuellen Aufklärung unserer Zeit.

Portrait

Nina-Marie Schüchter (Dr. phil.), geb. 1991, ist Kunstwissenschaftlerin und seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie lehrt und arbeitet im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie der visuellen Kultur. 2024 promovierte sie zum Phänomen der frühneuzeitlichen Wunderkammer in zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen (frühneuzeitliche) Wunderkammern, das Verhältnis von Kunst und Anthropozän, feministische Kunstgeschichte sowie Gender- und Hierarchiediskurse im Kontext von Abstraktion.

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