Die Entwicklung der Piraterie in der Ägäis zwischen Archaik und Hellenismus - Petra Rodloff

Petra Rodloff

Die Entwicklung der Piraterie in der Ägäis zwischen Archaik und Hellenismus

Aus etymologisch-semasiologischer, völkerkundlicher und sozialer Perspektive. 1. Auflage. Dateigröße in KByte: 787.
pdf eBook , 34 Seiten
ISBN 3346648192
EAN 9783346648198
Veröffentlicht Mai 2022
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die sich entwickelnden Typen von Piraterie herauszuarbeiten, ist das Bestreben der Arbeit. Aus diesem Grund werde ich nach der Klärung der Bedeutung der literarisch genutzten griechischen Piraterie-Begriffe das zweite Kapitel der Entwicklung der ägäischen Piraterie vom Seevölkersturm bis zum Hellenismus widmen. Im daran anschließenden dritten Teil gehe ich in Hinblick auf die völkerkundliche und soziale Dimension der ägäischen Piraterie der Frage nach, warum in der antiken Historiographie ausschließlich die ägäischen Randvölker der Piraterie bezichtigt werden, nicht jedoch die Angehörigen des zivilen Griechenlands, für dessen kulturell führende Poleis die Anti-Piraterie-Kampagnen für Selbstbild und Legitimierung ihrer See-Herrschaft wichtiger sind als die Sache selbst. Eine Begründung für diese Haltung ist in der aktiven Beteiligung der zivilisatorisch fortschrittlichen Poleis beziehungsweise Angehöriger der führenden Bürgerschicht an dieser zu ersehen. Im Fazit erwarte ich nachzuweisen, dass griechische, aus den höheren Schichten stammende Söhne der Poleis Piraterie aufgrund einer beibehaltenen archaischen Kriegermentalität betrieben haben.
Aus Sicht des Aristokraten Platon scheint die Frage, wer die Welt beherrscht, müßig: Mit dem Gleichnis der um einem Teich sitzenden Frösche sind die von aristokratischen Familien politisch dominierten griechischen Städte als Zentren der Zivilisation gemeint. Vom Land aus beherrschen sie das Meer, nutzen es für ihre Zwecke, ohne jedoch selbst ein Teil davon zu sein. Platon betont in seiner Allegorie den räuberischen Landanteil der Lurche, die das Wasser für ihre Bedürfnisse nutzen und sich von ihrem trockenen Standort am Rande des Teiches aus darüber als Herrscher gebärden; dabei beachtet er nicht den verletzlicheren Wasseranteil dieser Tiere, welcher bei Amphibien aller Art der entscheidende ist: Im Wasser pflanzen sie sich fort, verbringen ihr Larvenstadium als Kaulquappen ausschließlich unter der Wasseroberfläche. Noch den erwachsenen Tieren ist das Wasser eine Notwendigkeit des Überlebens: Ohne dieses trocknen sie, schutzlos der Sonne ausgesetzt, aus. Daher ist die Frosch-Metapher - mag sie noch so lyrisch sein - als propagandistisches Eigen-Bildnis des klassisch-platonischen Griechentums zu bewerten und nicht als allgemein gültige Tatsächlichkeit.

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