Prostitution in der spätmittelalterlichen Stadt. Leben und arbeiten im spätmittelalterlichen Frauenhaus - Anja Pelzmann

Anja Pelzmann

Prostitution in der spätmittelalterlichen Stadt. Leben und arbeiten im spätmittelalterlichen Frauenhaus

1. Auflage. Dateigröße in MByte: 1.
pdf eBook , 43 Seiten
ISBN 3346555518
EAN 9783346555519
Veröffentlicht Dezember 2021
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Taschenbuch
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark (Pädagogische Hochschule Steiermark), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Prostitutionswesen der spätmittelalterlichen Stadt beziehungsweise dem Leben und Arbeiten als Prostituierte im Mittelalter. Die urbane Prostitution ist eine Berufsspate, die im Spätmittelalter enormen Wachstum sowie soziale und rechtliche Vor- und Nachteile genossen hat. In fast jeder größeren Stadt des Spätmittelalters prägte die Prostitution und das Frauenhaus das Bild der Stadt und zählte mehr oder weniger zu einem wesentlichen Bestandteil dieser.
Zu Beginn der Arbeit wird auf die Institution Frauenhaus in der spätmittelalterlichen Stadt, mit Hauptaugenmerk auf den Raum des heutigen Österreichs eingegangen. Hier wird vor allem die Frage behandelt, warum die städtischen Bordelle zu dieser Zeit solch einen großen Aufschwung, wirtschaftlich als auch gesellschaftlich, erlebt haben. Darunter fällt auch, die im Mittelalter in jeder Hinsicht mitprägende, kirchliche Lehrmeinung, welches das Berufsbild nochmal in ein anderes Licht rückte. Dies wird in der Arbeit durch die Vorstellung zweier katholischer Kirchenväter namens Augustinus von Hippo und Thomas von Aquin und deren Lehrmeinungen zu Tage gebracht.
Ebenso wird anschließend, als schlüssige Grundlage, auf die Entstehungsgeschichte der urbanen Frauenhäuser eingegangen. Dieses Kapitel wird anhand der Beispiele der mittelalterlichen Bordelle in Wien sowie in Graz anschaulich dargelegt und abgerundet. Aber auch der innere Betrieb dieser Institutionen und die Ausstattungen der Arbeitsstätten finden darin Platz.
Zum Schluss wird auf die Prostituierten selbst und dem damit verbundenen Phänomen der Randgruppen eingegangen. Der Stereotyp der mittelalterlichen Dirne wird anhand der Punkte Alltags- und Arbeitsleben, aufgezwungener Kleiderordnungen und den rechtlichen sowie gesellschaftlichen Stellungen dieser veranschaulicht.

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