Bedeutungswandel des Revolutionsbegriffs. Eine überblickshafte Darstellung von der Antike bis in die Moderne - Marcel J. Paul

Marcel J. Paul

Bedeutungswandel des Revolutionsbegriffs. Eine überblickshafte Darstellung von der Antike bis in die Moderne

Dateigröße in KByte: 508.
pdf eBook , 17 Seiten
ISBN 3346217728
EAN 9783346217721
Veröffentlicht August 2020
Verlag/Hersteller GRIN Verlag
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Fragestellung, inwieweit ein Bedeutungswandel des Revolutionsbegriffes stattgefunden hat und wird dabei herausstellen, welche spezifischen Bereiche des allgemeinen Verständnis' davon beeinflusst wurden. Ebenso soll herausgearbeitet werden, welche Ursachen eines vermuteten Bedeutungswandels zugrunde liegen - welche Ereignisse haben stattgefunden, dass solch ein Prozess vollzogen werden konnte?
Wer sich mit dem Begriff der Revolution näher beschäftigt, sei es ganz gleich im Sinne antiker Umwälzungen, der Glorious Revolution von 1688, der Amerikanischen Revolution knapp hundert Jahre später oder der Französischen Revolution, der vielleicht einprägsamsten, wird sich unweigerlich mit dem Namen selbst befassen: aus dem Lateinischen "revolvere", sprich zurückdrehen, ist ein durch die Sache zu drehen (re-volvere) geworden. Sprachen die antiken Griechen und Römer noch von einer st-s-- (altgr.), beziehungsweise einer stasis (lat.), bezeichnete dies einen bürgerkriegsähnlichen Zustand beziehungsweise eine politische Starre, darauf wird im nächsten Kapitel noch einmal näher eingegangen, deren Bedeutung sich vom heutigen Verständnis einer Revolution grundlegend unterscheidet.
Der irrtümliche Versuch, re-volvere als die Sache drehen zu bezeichnen, wodurch sich der lateinische Ablativ in einen Nominativ verändert, steht hierbei ganz sinnbildlich für den modernen Gedanken einer Revolution: Die Sache verändern, die Sache modernisieren, die Sache so zu wenden, dass in ihr etwas gänzlich Neues entsteht. Dass eben jenes Verständnis, wie später detailliert dargelegt, keine Trivialität ist, man denke an den eben genannten Begriff der st-s--/stasis, bildet die Grundlage für die Diskussion über den Bedeutungswandel des Revolutionsbegriffes.
Die Bedeutung eines Wortes, das Verständnis über Selbiges, wird spätestens dann essenziell, wenn in historischen Überlieferungen Urteile gefällt und Wörter Relevanz erhalten, die in der Gegenwartsliteratur gleichermaßen von Bedeutsamkeit sind. Dahingehend ist das Gewicht einer detaillierten Erarbeitung und Unterscheidung deshalb notwendig, weil die Einordnung des historischen Begriffsverständnis' von relevanter Entscheidung ist: So muss der signifikante Unterschied bedacht werden, ob Autoren des antiken Griechenlandes oder eben ein Benjamin Franklin über Revolutionen spricht.

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