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Am 3.9.2025, dem ersten Mittwoch im Monat trifft sich wieder unser offener Literaturkreis. Herzliche Einladung dazu, für Literaturinteressierte, die sich inspirieren lassen wollen und die einen guten Austausch schätzen.
Beim letzten Treffen sprachen wir über Martin Suters "Melody". Es ist ein gut geschriebener Roman, spannend und voller Überraschungen. Er besticht durch Angedeutetes, das den Leser zu Thesen inspiriert.
Wir sprachen auch über Amy Blooms "Meine Zeit mit Eleanor". Der Roman nimmt die Lesenden mit in die Zeit 1932, zur Präsidentschaftswahl in Nordamerika, zum Ehepaar Roosevelt. Die Reporterin Hickok freundet sich mit Eleanor Roosevelt an und gibt einen interessanten Einblick in diese Zeit und über die Menschen.
Wir sprechen im September über: Maxim Leos "Wir werden jung sein". Teilnehmer einer Medikamentenstudie werden plötzlich jünger...
Ulrike Teepe liest aus ihrem Buch: "Die Wildnis vor der Haustür".
Begleitet wird sie von Patrice Oliva & Carolin Stuke, Querflöte.
Wahre Geschichten aus einer besonderen Zeit.
Mitten im kalten Winter, als es draußen Stein und Bein fror und sogar der kleine Teich im Garten so zugefroren war, dass man darauf Schlittschuh laufen konnte - vorausgesetzt, man war gut im Kurven fahren - mitten im Februar flog durch das für nur einen Moment zum Lüften geöffnete Flurfenster ein Schmetterling. Er hängte sich an den weißen, langen Baumwollvorhang, presste die Flügel fest zusammen und blieb bewegungslos sitzen....
Gestatten Sie Ulrike Teepe, dass sie Sie mitnimmt auf eine besondere Reise, umrahmt von Querflötenmusik.
Die Autorin ist in Luxemburg aufgewachsen. Ballett-Studium in Frankreich, Schauspiel in Berlin und New York, Chansonsängerin, Choreografin und Schauspielerin.
Paris in den 30er Jahren. Der Schriftsteller und Maler Henry Miller schrieb später: "Der Montmartre ist verbraucht, verblichen, verwahrlost, nacktes Laster , käuflich und vulgär. Er ist eher abstoßend als anziehend, aber so verführerisch abstoßend wie das Laster selbst." Das schummrige Milieu der Außenseiter, Künstler und Literaten zog ihn an, seit er 1928 erstmals nach Paris gereist war. Hier fand er Inspiration für sein Schreiben und in Anais Nin eine Mitstreiterin, Mäzenin und Muse. Beide verarbeiteten ihre Affäre, die zeitweilig Millers Ehefrau June einschloss, in literarischen Werken von dauerhafter Wirkung. Diese komplexen Beziehungen und das Pariser Flair greift Charlotte von Feyerabend in ihrem biografischen Roman "Liebesrausch" auf, den sie am 11.9.2025 im Dissener Café Jean Paul vorstellen wird. Sie liest ausgewählte Passagen, berichtet über ihre Recherchen, zeigt historische Fotos. Das Augenmerk der Autorin gilt insbesondere Anais Nin, nach Selma Lagerlöf, Charlotte Märklin, Beate Uhse eine weitere starke Frauenfigur in ihrem schriftstellerischen Schaffen.