A. Oskar Klaußmann

Pique-Aß

Ein klassischer Kriminalroman um Kartenspiel, Geheimnisverbrechen und Intrigen im wilhelminischen Milieu. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 112 Seiten
EAN 9788027366569
Veröffentlicht Dezember 2022
Verlag/Hersteller e-artnow

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Beschreibung

"Pique-Aß" entfaltet seinen Reiz aus dem vieldeutigen Symbol der höchsten schwarzen Karte: Spiel, Zufall, Verhängnis und berechnende Intrige greifen ineinander. Klaußmann erzählt in der Tradition des spannungsreichen Unterhaltungsromans des späten 19. Jahrhunderts, verbindet aber Kolportageelemente mit genauer Milieubeobachtung. Der Titel verweist nicht nur auf das Kartenspiel, sondern auf eine Welt, in der gesellschaftliche Rollen, moralische Einsätze und verborgene Interessen wie Karten ausgespielt werden. A. Oskar Klaußmann gehörte zu jener Generation deutscher Autoren und Journalisten, die historische Erfahrung, bürgerliche Öffentlichkeit und populäre Erzählkunst eng miteinander verband. Seine Vertrautheit mit zeitgenössischen Debatten, urbanen Schauplätzen und den Mechanismen öffentlicher Meinung dürfte seinen Blick für Maskerade, Risiko und soziale Beweglichkeit geschärft haben. "Pique-Aß" lässt sich daher auch als literarische Verarbeitung einer Epoche lesen, in der Glücksversprechen und Absturzängste nahe beieinanderlagen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die klassische Spannungsliteratur nicht bloß als Unterhaltung, sondern als kulturgeschichtliches Dokument verstehen möchten. Wer Freude an symbolisch aufgeladenen Motiven, dramatischer Handlung und moralischen Zwischentönen hat, findet hier ein Werk, das seine historische Herkunft sichtbar bewahrt und dennoch unmittelbar lesbar bleibt.

Portrait

Anton Oskar Eugen Klaußmann wurde am 11. Mai 1851 in Breslau geboren und starb am 26. Oktober 1916 in Berlin. Sein schriftstellerischer Schwerpunkt lag auf abenteuerlich-lehrreichen Erzählungen für die Jugend, doch Klaußmann trat auch als Kriminalautor hervor und beschäftigte sich außerdem journalistisch mit dem Sujet. Als technikfreundlicher Zeitgenosse begeisterte er sich zudem für die beginnende Luftfahrt, der er einige Science-Fiction-nahe Texte widmete.