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Am 29. Februar 1900 geboren, trägt Februan ein rätselhaftes Schicksal: Er altert nur alle vier Jahre. Während um ihn herum die Jahrzehnte vergehen, bleibt er gefangen in einem Körper, der der Zeit trotzt.
Anfangs scheint es ein Segen zu sein, doch bald begreift er, dass jeder gewonnene Tag auch einen Preis fordert. Seine Frau Sally wird alt, seine Söhne gehen ihren eigenen Weg, seine Freunde verschwinden. Er jedoch wandert weiter, durch Kriege, Aufbrüche und Zeitenwenden, über Kontinente und Generationen.
Im Verborgenen hinterlässt er Spuren: auf vergilbten Fotografien, in Geschichten, die von Mund zu Mund weitergetragen werden, in den Augen derer, die ihm begegnen. Doch so oft er auch versucht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, immer wieder kehrt er zurück, zu Erinnerungen, zu Orten, zu der Sehnsucht nach einem Zuhause, das die Zeit ihm entrissen hat.
Der 29. ist mehr als ein Roman über Unsterblichkeit. Es ist eine Geschichte über die Liebe und den Verlust, über das, was bleibt, wenn alles andere vergeht und über die Hoffnung, dass ein Neuanfang nie zu spät ist.
Ahmet Ciplak wurde am 29. Februar 1992 in Essen geboren, ein Datum, das nur alle vier Jahre erscheint und von Beginn an seine Faszination für die Zeit prägte. Dieses seltene Schaltjahr-Geburtsdatum weckte früh die Frage, welche Geheimnisse im Verborgenen zwischen Zahlen, Rhythmen und Mustern liegen könnten. Schon als Kind fand er seine zweite Heimat in den Bibliotheken seiner Stadt, wo er sich in Bücherwelten vertiefte und den Wunsch entwickelte, selbst Geschichten zu erschaffen.
Mit 22 Jahren begann er, die erste Idee für einen Roman festzuhalten. Was als einfache Überlegung zur Symbolik des 29. Februar begann, verwandelte sich über elf Jahre hinweg in eine literarische Welt, die Generationen, Länder und Epochen miteinander verbindet. Die Zahlensymbolik, die Mystik des Schaltjahres und die Suche nach dem, was den Menschen über Zeit und Vergänglichkeit hinaus bewahrt, formten den Kern seiner Arbeit.
Der 29. ist sein Debütroman. Eine Geschichte über Liebe, Verlust, Erinnerung und Unsterblichkeit. Zugleich ist es das Ergebnis einer langen persönlichen Reise: von der Faszination für ein außergewöhnliches Geburtsdatum hin zu einem Werk, das zeigt, wie aus einem einzigen Tag eine ganze Welt erwachsen kann.