Blick ins Buch

Akten um die Deutsche Volksgruppe in Rumänien 1937-1945

Eine Auswahl. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 3,3 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 600 Seiten
EAN 9783631544419
Veröffentlicht August 2005
Verlag/Hersteller Peter Lang
152,15 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Der Band veranschaulicht die nach dem 1. Weltkrieg zur Regel gewordene extreme Nationalisierung und schließliche Nazifizierung volksdeutscher Gruppen in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa am Beispiel der deutschen Minderheit Rumäniens. Diese Minderheit steht exemplarisch für die Instrumentalisierung der so genannten Volksdeutschen seitens des Dritten Reiches, dessen NS-Doktrin diese Deutschen als unlösbaren Bestandteil des 100-Millionen Volkes feierte. Die Dokumentensammlung veranschaulicht, wie die SS-Führung die deutsche Minderheit Rumäniens als erfolgreiches Experimentierfeld dessen missbrauchte, was der Herausgeber als Volksgruppen-Engineering bezeichnen möchte. Diese Volksgruppe erfüllte die ihr zugedachte Rolle eines Muster- und Vorzeigeobjekts für andere Volksgruppen Südosteuropas einwandfrei. Und die Deutschen Rumäniens übernahmen diese triste Vorreiterrolle mit sonderbarer Willfährigkeit.

Portrait

Der Herausgeber: Klaus Popa, geboren 1951 in Siebenbürgen, Studium der Anglistik und Germanistik; zahlreiche Rezensionen und Studien mit den Schwerpunkten Siebenbürgisches Mittelalter und rumäniendeutsche Zeitgeschichte; Herausgeber von Die Rumäniendeutschen zwischen Demokratie und Diktatur. Der politische Nachlass von Hans Otto Roth 1919-1951, erschienen bei Peter Lang, Frankfurt am Main etc. 2003.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Anmerkungen zur Edition - Regesten - Textkorpus: Eine Sammlung von Dokumenten zur Veranschaulichung des Nazifizierungsprozesses der deutschen Minderheit in Rumänien bis hin zur Instrumentalisierung ihrer menschlichen und materiellen Ressourcen für die Expansionspolitik des Dritten Reiches.

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