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Dass Menschen mitfühlend und solidarisch sein können, bestätigen uns inzwischen die Neurowissenschaften. Dieser sechste, soziale Sinn braucht allerdings auch die Stütze einer entsprechenden "politischen Kultur". In ihrem glänzend geschriebenen Buch zeigen Aleida und Jan Assmann kulturelle Rahmenbedingungen für Gemeinsinn auf und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer Demokratie. Jammern und Klagen über den Verlust von Werten reicht nicht. Mithilfe von Schlüsselbegriffen wie Solidarität, Brüderlichkeit, Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, Empathie und Respekt schärfen Jan und Aleida Assmann das Profil des vagen Gemeinsinn-Begriffs. Sie fragen dabei konkret nach den Grundlagen einer demokratischen politischen Kultur und zeigen an ermutigenden Beispielen, dass Gemeinsinn gebraucht wird und was er bewirken kann.
Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem A. H.-Heineken-Preis für Geschichte (2014) sowie zusammen mit Jan Assmann mit dem Balzan Preis (2017) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2018). Zuletzt erschien von ihr bei C.H.Beck "Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen". Jan Assmann war Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Honorarprofessor der historischen Fakultät an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Sigmund-Freud-Preis (2016). Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck "Kult und Kunst. Beethovens Missa Solemnis als Gottesdienst".