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Warum handelt Russland heute, wie es handelt? Alexander Querengässer gibt einen Überblick über die Geschichte des russischen Militärs vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er zeigt, wie tief militärische Strukturen und territoriale Ambitionen im Land verankert sind und wie stark sie das außenpolitische Handeln seiner wechselnden Regierungen geprägt haben. Der Militärhistoriker beschreibt den Einsatz von Gewalt im Inneren wie nach außen sowie das Selbstbild des Militärs im Zarenreich, in der Sowjetunion und im heutigen Russland.
Alexander Querengässer, geboren 1987 in Dresden, studierte Geschichte und Archäologie an der Universität Halle. 2016 erfolgte die Promotion mit einer Studie zur kursächsischen Armee im Großen Nordischen Krieg an der Universität Potsdam. Seitdem hat er über 30 Bücher zu überwiegend militärgeschichtlichen Themen veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm im BeBra Verlag das Buch 'Gewalt - Eine Kulturgeschichte des Krieges'.
Kontinuitäten und Zäsuren Warum das Militär der Schlüssel zum Verständnis Russlands ist
Der lange Weg zur Großmacht Vom Stadtstaat zum größten Land Europas
Von Peter zu Potemkin Das 18. Jahrhundert
Von der Moskwa nach Paris Die russische Armee zwischen 1792 und 1815
Ein Koloss, der sich aushöhlt? Die russische Armee im 19. Jahrhundert
Ein vermeidbarer Niedergang Das Ende des Zarenreiches unter Nikolaus II.
Krieg im eigenen Land Die Anfänge der Roten Armee
Vom Beinahe-Kollaps zum Triumph Die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg
Die Armee, die die Welt bedrohen sollte Russland im Kalten Krieg
Ausverkauf Die Jelzin-Jahre
Ein Scheinriese? Die russische Armee unter Putin
Alte Muster, neue Kriege Was die Geschichte lehrt