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Der Bau des Hoover-Damms mitten in der todbringenden Hitze der Wüste von Nevada war das kühnste Infrastrukturprojekt der amerikanischen Geschichte. Doch das größte Problem der Ingenieure war nicht der wilde Colorado River, sondern eine unsichtbare physikalische Gefahr: die chemische Hitze von aushärtendem Beton.
Wenn Beton gegossen wird, erzeugt er durch eine chemische Reaktion (Hydratation) enorme Wärme. Wenn der Hoover-Damm als ein einziger, massiver Block gegossen worden wäre, hätte die Hitze im Inneren das Wasser verdampft. Der Beton wäre ungleichmäßig geschrumpft, aufgerissen und hätte ganze 125 Jahre gebraucht, um vollständig auszukühlen und auszuhärten.
Dieses Buch analysiert den genialen thermodynamischen Trick der Erbauer. Sie gossen den Damm in Tausende kleinerer Blöcke und zogen fast tausend Kilometer Stahlrohre direkt durch den nassen Beton. In einer gigantischen industriellen Kälteanlage am Ufer wurde Eiswasser produziert und monatelang durch die Rohre gepumpt, um die chemische Hitze des Betons aggressiv von innen heraus abzutransportieren.
Lernen Sie die Physik der Megaprojekte kennen. Ein Blick auf die rohe Ingenieursgewalt, die nötig war, um die Schwerkraft und die Chemie gleichzeitig zu besiegen.
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