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Das Buch zum deutschlandweiten Kinostart von »Block 10« am 22. Oktober 2026 Wie handeln, wenn jedes Handeln falsch scheint? Auschwitz 1943: In Block 10 führen NS-Ärzte grausame Sterilisationen an weiblichen Häftlingen durch. Erst ein spektakulärer Prozess in London, in dem Überlebende aussagen, bringt 1964 die Wahrheit ans Licht. Die Öffentlichkeit erfährt so auch vom Schicksal jüdischer Häftlingsärzte wie Dr. Maximilian Samuel, der vorsätzlich Eingriffe unterließ, und dabei sein Leben riskierte. Sein Schicksal haben Alice Brauner, die das Drehbuch schrieb, und Regisseur Marcus O. Rosenmüller mit hochkarätiger Besetzung verfilmt, darunter Christian Berkel, Bibiana Beglau und Axel Prahl. Die historischen Fakten hinter der Leinwand trägt die promovierte Historikerin nun gemeinsam mit Heike Gronemeier in einem Buch zusammen. Dabei beleuchten sie nicht nur die »Grauzone« zwischen Überlebensinstinkt und moralischer Verantwortung, sondern sie geben auch den Opfern eine Stimme.
Alice Brauner, geboren 1966, ist Journalistin, Historikerin und Filmproduzentin. 1999 promovierte sie am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Sie war Mitarbeiterin in Steven Spielbergs Stiftung Survivors of the Shoah Visual History Foundation, für die sie auch ihre Mutter interviewte. 2006 stieg sie in die CCC Filmkunst ihres Vaters ein, die sie seit 2019 leitet. Sie produzierte u. a. »Wunderkinder« und »CRESCENDO #makemusicnotwar«.
Für ihre große Familienbiographie griff sie nicht nur auf die eigenen Erinnerungen zurück - eine wichtige Quelle ist auch das umfassende Tagebuch ihres Großvaters. Hinzu kommen etliche weitere private Dokumente, aber auch die einschlägigen Quellen über die Geschichte des Holocaust und den Nationalsozialismus. Sie lebt in Berlin und München.
Alice Brauner spendet ihre sämtlichen Erlöse aus der Publikation an Yad Vashem - The World Holocaust Remembrance Center, Jerusalem, sowie an das DFF Deutsche Filminstitut & Filmmuseum e.V., Frankfurt am Main, in dem sich das Artur-Brauner-Archiv befindet. Heike Gronemeier, geboren 1969, arbeitete nach einem literaturwissenschaftlichen Studium zehn Jahre als Lektorin bei renommierten Verlagshäusern in München und Berlin. 2008 machte sie sich mit der Verlagsagentur text & bild in München selbständig. Seitdem betreut sie als Lektorin Autor*innen wie Hillary Clinton, Yael Adler, Mai Thi Nguyen-Kim und Hamed Abdel Samad. Als Ghostwriterin und Co-Autorin verfasste sie zahlreiche Spiegel-Bestseller, unter anderem die Autobiografien von Natascha Kampusch, Carlos Benede und Monica Lierhaus.