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Das Buch "Soziale Diagnose" von Alice Salomon, das 1926 erstmals veröffentlicht wurde, stellt einen Meilenstein der Methoden-Entwicklung der Sozialen Arbeit im deutschsprachigen Raum dar. Inspiriert vom Buch "Social Diagnosis" von Mary Richmond geht Salomon der Frage nach, wie man die Betrachtung der Lebenssituation von Klient*innen als Vorstufe einer systematisierten Hilfeleistung erheben kann. In Ergänzung zur Diskussion verschiedener Erhebungsmethoden bespricht sie auch grundsätzlichere philosophische Fragen des guten Lebens und des guten Helfens. Dieses Buch erscheint nun erstmals im handlichen Taschenbuchformat und übertragen aus Fraktur in lateinische Schrift. Der Originaltext wurde um ein Vorwort, einen biographischen Zeitstrahl des Lebens von Alice Salomon und eine Literaturliste zu Werken der Sozialen Diagnose ergänzt.
Alice Salomon (1872-1948) war eine deutsche Sozialreformerin und Frauenrechtlerin, deren Arbeit die Berufsbildung der Fürsorge bzw. Sozialen Arbeit nachhaltig prägte. Sie engagierte sich für soziale Projekte. 1908 gründete sie mit der Sozialen Frauenschule, die Frauen für die damals neue Profession der Sozialarbeit ausbildete, die erste Ausbildungsstätte für Soziale Arbeit in Deutschland. 1925 war sie maßgeblich an der Gründung der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit beteiligt. Ihr Ziel war es, die soziale Arbeit zu professionalisieren und wissenschaftlich zu fundieren. Ihr Buch "Soziale Diagnostik" (1926) gilt als ein Meilenstein in der Theorie der Sozialen Arbeit. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und ihres Engagements für die Frauenbewegung wurde sie von den Nationalsozialisten verfolgt. 1937 musste sie Deutschland verlassen und emigrierte in die USA, wo sie bis zu ihrem Tod in New York lebte. Ihr Erbe lebt in den heutigen Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit weiter.