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Gegenstand der Arbeit ist, inwieweit die römische Frau, sei sie Freigeborene, Freigelassene oder Sklavin, bei der Wahl eines Partners rechtlich frei war. Dabei werden im ersten Kapitel Ehe und Verlobung, im zweiten Ehebruch und andere nichteheliche Beziehungen behandelt; das dritte Kapitel umfasst die Scheidung, die Trennung vom nichtehelichen Partner und die Partnerlosigkeit. Flüchtige und homosexuelle Beziehungen werden ebenso untersucht wie die Vestalin. Innerhalb der einzelnen Beziehungsformen geht die Verfasserin chronologisch vor und stellt anhand einschlägiger Quellen fest, welche rechtlichen Bestimmungen in den Jahrhunderten von der späten Republik bis nach Konstantin die Partnerwahl der Frau betrafen und inwiefern sich diese Vorschriften änderten.
Die Autorin: Andrea Karl, geboren 1973 in Schweinfurt, studierte in Würzburg, Poitiers und Freiburg im Breisgau Rechtswissenschaft. 1999 Erstes Staatsexamen. Anschließend Assistentin am Institut für Rechtsgeschichte und geschichtliche Rechtsvergleichung der Universität Freiburg im Breisgau. Seit 2002 im juristischen Vorbereitungsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg. Abschluss des Promotionsverfahrens 2003.
Aus dem Inhalt : Die Wahl eines Ehemannes - Die Verlobung - Die Ehe - Die Wahl eines nichtehelichen Partners - Der Ehebruch - Die nichtehelichen Beziehungen - Die Ablehnung einer Partnerschaft - Die einseitige Ehescheidung durch die Frau - Die Trennung vom nichtehelichen Partner - Die Partnerlosigkeit.