Andrea Schütte

Intervenierendes Schreiben

Proletarisch-revolutionäre Literatur und Politik in der Weimarer Republik. 40 schwarz-weiße Abbildungen. 22,5 cm / 14,8 cm ( B/H )
Buch (Softcover), 320 Seiten
EAN 9783837682403
Veröffentlicht Dezember 2026
Verlag/Hersteller Transcript Verlag

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Beschreibung

Die Sichtbarkeit und Teilhabe der sich emanzipierenden Arbeiter*innen war ein Streitthema in der jungen Demokratie der Weimarer Republik. Autor*innen nutzen das literarische Feld, um neue Schreibweisen auszuprobieren und in die bürgerlich geprägte Öffentlichkeit zu intervenieren. Andrea Schütte fokussiert auf Dramatiker*innen, die über die Intervention durch Streik schreiben und neue Ausdrucksformen der Solidarität verhandeln, literarische Reportagen, die ironisch Herrschaftskritik äußern und den unteren sozialen Schichten Anerkennung verschaffen, und literaturtheoretische Ansätze, die die soziale Frage ins Material und dessen Anordnung verlegen: vermittelt, aber doch deutlich. 

Portrait

Andrea Schütte (PD Dr. phil.) ist germanistische Literaturwissenschaftlerin. Im Sonderforschungsbereich 'Intervenierende Künste' an der Freien Universität Berlin hat sie zu literarisch-künstlerischen Interventionen in der Weimarer Republik und in der Gegenwart gearbeitet. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist Ästhetik und Politik.

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