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Der Staat ist ein ebenso wichtiger wie kontroverser Gegenstand der bundesdeutschen Politikwissenschaft. Immer wieder versuchte das Fach, sich von diesem Gegenstand zu emanzipieren. Die Studie von Andreas Anter und Wilhelm Bleek zeigt: Den oft behaupteten »Abschied vom Staat« hat es nie gegeben. Im Gegenteil, er stand immer im Zentrum der Diskussionen der unterschiedlichen Fachrichtungen. Das Buch gibt einen kompakten Überblick über die Staatstheorie der bundesdeutschen Politikwissenschaft, ihre Entwicklungen, Richtungskämpfe und Perspektiven.
Andreas Anter lehrt Politikwissenschaft an der Universität Erfurt. Wilhelm Bleek war bis 2005 Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Bochum.
Inhalt
Vorwort 7
I. Der Staat der Disziplin 9 Warum der Staat ein zentraler Gegenstand der Politikwissenschaft ist
II. Der Staat als Fundament 17 Welche Rolle der Staat in der Politikwissenschaft der Nachkriegszeit spielte
III. Der Staat als Instrument 43 Warum die neomarxistische Politikwissenschaft der 1960er und 1970er Jahre auf den Staat setzte
IV. Der Staat als Artefakt 63 Welche Rolle der Staat seit den 1960er Jahren in der Systemtheorie spielt
V. Der Staat der Policies 71 Wie die Policy Analysis seit den 1970er Jahren die Staatstheorie modernisierte
VI. Der Staat als Institution 89 Die Bedeutung der institutionalistischen Wende der 1980er Jahre für die Staatstheorie
VII. Der unverzichtbare Staat105 Warum die Staatstheorie eine normative Angelegenheit ist
VIII. Der permanente Staat 115 Warum der Staat nach wie vor ein zentraler Gegenstand der Politikwissenschaft ist
Literatur 123 Namenregister145