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Nelson Burdette Bailey (1874 bis 1948) gehört zu den frühen Autoren von Ukulele Lehrwerken auf dem nordamerikanischen Festland und zugleich zu den bislang unterschätzten Grenzfiguren zwischen Musikpädagogik, Handel und technischer Entwicklung. Sein 1914 bei Sherman, Clay & Co. (San Francisco) publiziertes Selbstlern Lehrbuch wird in der Forschung als eine der frühen Mainland Methoden neben Kealakai und Kia genannt. Die quellenkritische Pointe dieser Studie liegt jedoch in der Schärfung seines Berufsprofils: Bailey war nicht nur Musikpädagoge, Methodenautor und Studioleiter, sondern ebenso ein patentierter technischer Erfinder und Instrumentenentwickler. Nachweisbar sind drei US Patente, die ihn als Entwickler konkreter Hardware und Spielhilfen ausweisen. Die vorliegende Studie rekonstruiert Baileys Biografie quellenkritisch, ordnet ihn in die Vermarktungs und Lehrprogramme von Sherman, Clay & Co. (House of Hawaiian Hits) ein und verknüpft Unterrichtspädagogik, Handelsnetzwerke, Copyright Spuren und Patente zu einem präziser gefassten Gesamtprofil.
Andreas Fischer ist deutscher Autor, Akustikexperte und im weitesten Sinne auch ein Ukulelenhistoriker. Sein Interesse liegt auf den Instrumenten der Firma Lyon & Healy, der Entwicklung der Ukulele im frühen 20. Jahrhundert und der Wiederentdeckung der Lehrwerke von N. B. Bailey. Auf seiner Website bailey-ukulele.de veröffentlicht er Recherchen, Dokumentationen und Quellenmaterial. Er lebt im Rheinland, ist an Morbus Parkinson erkrankt und arbeitet an weiteren Büchern zur Kultur- und Musikgeschichte der Ukulele.