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Wer Gregorio Domingo war, lässt sich gegenwärtig nur in Fragmenten sagen. Sicher ist zunächst, dass ein Musiker dieses Namens 1912 in Honolulu ein Studio eröffnete und dort Unterricht anbot. Dass diese hawaiische Spur nicht bloß zufällig ist, gewinnt Gewicht durch die Berliner Selbstbezeichnung von 1928: Hawaiian-Ukulele-Method. Die Ukes-in-Dokumentation, die für die deutsche Ukulelenschulgeschichte derzeit die dichteste Überblicksquelle darstellt, vermerkt ausdrücklich, Domingo habe seit 1912 u.a. Ukulele-Unterricht in Honolulu erteilt. Diese Angabe ist plausibel, weil sie mit den Honolulu Anzeigen zusammenfällt; sie bleibt aber, solange das Originalheft selbst nicht systematisch mit weiteren Primärquellen gegengeprüft wird, eine editorische Überlieferung und noch keine abgeschlossene Biografie. Noch interessanter wird die Spur, wenn man die nordamerikanischen Copyright-Nachweise hinzunimmt.
Andreas Fischer ist deutscher Autor, Akustikexperte und im weitesten Sinne auch ein Ukulelenhistoriker. Sein Interesse liegt auf den Instrumenten der Firma Lyon & Healy, der Entwicklung der Ukulele im frühen 20. Jahrhundert und der Wiederentdeckung der Lehrwerke von N. B. Bailey. Auf seiner Website bailey-ukulele.de veröffentlicht er Recherchen, Dokumentationen und Quellenmaterial.
Er lebt im Rheinland, ist an Morbus Parkinson erkrankt und arbeitet an weiteren Büchern zur Kultur- und Musikgeschichte der Ukulele.