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NSCI ist mittlerweile zum Standardwerk für die Analyse des visuellen Erscheinungsbildes der Nationalsozialisten geworden, nüchtern dokumentiert von Andreas Koop, der sich seit Jahrzehnten mit visueller Designforschung und der Gestaltung von Macht beschäftigt.
Eingebettet in die Zeitströmungen der 30er-Jahre stellt Koop die Corporate Design Elemente als eine Art Manual vor: Vom Hakenkreuz und Reichsadler, über Fahnen und Symbole bis hin zu den SS-Runen, der Verwendung von Farbe, Schrift und Typografie sowie Inszenierungen, Architektur und Uniformen.
In sachlicher Distanz setzt sich Andreas Koop mit dem Nationalsozialismus auseinander und erschließt die visuelle Welt einer Schreckensherrschaft. Wer das Erstarken einer neuen Rechten verhindern will, sollte die visuelle Rhetorik der NS-Zeit kennen und verstehen.
Andreas Koop ist Kommunikationsdesigner und führt seit 1995 ein renommiertes und vielfach international ausgezeichnetes Designbüro im Allgäu. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Corporate Design-Entwicklungen - mit intensiven Auseinandersetzungen zu Fragen der Identität und Strategie -, das Thema Unternehmenskommunikation und Arbeiten im öffentlichen Raum, von Leitsystemen bis hin zu didaktischen und szenografischen Konzepten.
Nebenbei arbeitet Andreas Koop seit vielen Jahren an verschiedenen Hochschulen als Dozent für Schrift und Typografie, Editorial- und Corporate Design. Darüber hinaus publiziert er als Autor in Büchern und Zeitschriften, seit Ende 2008 beispielsweise regelmäßig in der Kolumne 'designaspekte' im Designmagazin 'Novum' (vormals 'Gebrauchsgraphik'). Zur etwa gleichen Zeit konzipierte er für 'design austria', eine Monografie-Reihe, die inzwischen in sieben Bänden erschienen ist. Zwischen 2008 und 2010 entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut 'Design2context' an der Züricher Hochschule der Künste eine Arbeit über die Beziehung von 'Schrift und Macht'.
Den meisten seiner wissenschaftlichen und essayistischen Arbeiten ist die Verbindung von historischen und gestalterischen Themen gemein. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der vergleichsweise noch jungen Disziplin der Designforschung versucht Andreas Koop aber auch, über diese Kontextualisierungen und Interpretationen neue Sicht- und Wirkungsweisen zu erschließen. Dass ihm nicht nur die Vergangenheit am Herzen liegt, sondern auch die Zukunft, unterstreicht der eigens gegründete Geschäftsbereich 'oekoop', bei dem nachhaltige und ökologisch sinnvolle Ansätze für die und mit den Kunden entwickelt werden.
E-Mail: info@verlag-hermann-schmidt.de