Andreas Merkt

Die religiöse Verwandlung der Welt

Die Anfänge "moderner" Religion in der Spätantike. 22,8 cm / 16,2 cm / 6,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 832 Seiten
EAN 9783451026508
Veröffentlicht Juni 2026
Verlag/Hersteller Herder Verlag GmbH

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Beschreibung

Das Buch schildert die Entstehung der christlichen Religion, des talmudischen Judentums und des Islam mit ihren vielfältigen Verflechtungen und weltpolitischen Wirkungen. Zugleich zeigt es auf, dass in der Zeit zwischen Jesus und Mohammed das entstanden ist, was wir heute unter Religionen verstehen: überregionale Glaubens­gemein­schaften, die Ethiken propagieren, sozial-karitative Aufgaben erfüllen, politischen Einfluss nehmen und eine Theologie als rationale Reflexion auf ihre Vorstellungen und Praktiken entwickelt haben. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren die Ambivalenzen von Religion: ihre destruktive, aber auch humanisierende Kraft; ihre Rationalität und ihre Irrationalität; ihre verinnerlichenden und individualisierenden Tendenzen, aber auch den Trend zu Kollektivierung und Politisierung. Am Ende dieser Aufarbeitung der Frühgeschichte unserer religiösen Welt steht ein Versuch, auf der Grundlage der historischen Erkenntnisse Voraussetzungen humaner Religion zu identifizieren.

Portrait

Andreas Merkt, geb. 1967, nach Forschungen am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz (1996-1999), Lehre an der Universität Tübingen (1999-2000) und Heisenberg-Fellowship an der Universität Mainz (2000-2001) seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Historische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Patrologie sowie seit 2019 Direktor des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon" an der Universität Regensburg.

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