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Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie zusammenzudenken, gilt als zumindest umstritten. Andreas Nehring verortet in seinen Aufsätzen, die aus zwei Jahrzehnten in diesem Band zusammengetragen sind, beide Disziplinen im Kontext der Kulturwissenschaften und setzt sich für einen produktiven Umgang ein. Dazu analysiert er Austauschprozesse, Verwandlungen sowie Rekontextualisierungen religiöser Vorstellungen und Praktiken aus der Perspektive der Cultural Studies und der postkolonialen Theorie. Es zeigt sich, dass beide Ansätze dabei voneinander profitieren und die Interkulturelle Theologie insbesondere im Bereich der Religionsgeschichte einiges beitragen kann - z.B. mit ihrem Blick auf Prozesse der Inkulturation und die Auswirkungen der kolonialen Kontaktzonen.
Andreas Nehring (Prof. Dr. em.), geb. 1957, lehrte Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Nach dem Studium der Theologie mit Schwerpunkt Religionswissenschaft und Religionsgeschichte in Neuendettelsau, Hamburg, Bangalore und Heidelberg, sowie einem Auslandsaufenthalt in Japan, legte er seine Promotion im Fach Missions- und Religionswissenschaften ab. Er war Dozent für Religionswissenschaft in Chennai (Madras), Indien, sowie Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen. Seit 2022 ist er Direktor am Center for Advanced Studies - Erlangen (CAS-E). Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Religionen in Indien, Interkulturelle Theologie, Achtsamkeit im Buddhismus, Orientalismus und Postkolonialismus, sowie Verschiebungen im Religionsdiskurs.