Blick ins Buch

Anja Schloßberger-Oberhammer

Leonid Lipavskijs Gedankenwelten

Zum paradoxalen Denken der russischen Dichter des Absurden. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,4 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 388 Seiten
EAN 9783631768365
Veröffentlicht Dezember 2018
Verlag/Hersteller Peter Lang
101,65 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Buch fokussiert das vom theoretischen -inar' Lipavskij in der frühen Sowjetunion der Grundlagenkrise entgegengesetzte Denken: eine experimentelle Ontologie. Dieses verbindet zwei Disziplinen, die in Krisenzeiten der Selbstvergewisserung dienen: das Absurde und das Philosophisch-Anthropologische. In den Mittelpunkt rückt der Mensch als Verhältnis von Körper und Welt. Diese dynamische Gleichung liefert drei Grundverhältnisse: Dasein (Emanation), Nichtsein (coincidentia oppositorum) oder Dazwischen (Flimmern). Der Mensch steht nicht der Absurdität seines Daseins gegenüber, sondern ist deren Ursprung, Erfinder und Überwinder. Ausgehend von der conditio humana und der Bessmyslica projizieren mögliche Variationen der Gleichung ein die gewohnte Weltsicht sprengendes Weltenkaleidoskop auf die Bewusstseinsoberfläche.

Portrait

Anja Schloßberger-Oberhammer studierte an der LMU München Slavistik und Philosophie. Ihre Dissertation entstand am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin. Derzeit übersetzt sie Texte der «Reisen aus der Stadt» für das Projekt «PerformEast» am Slavischen Seminar der UZH Zürich. Sie lebt als Übersetzerin philosophischer, literarischer und theoretischer Texte in Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Sowjetunion - Avantgarde - Cinari - Oberiu - Bessmylica - Paradox - Absurde Literatur - Poetische Ontologie - Der Mensch als Körper-Welt-Verhältnis - Emanation - Conincidentia oppositorum - Wahrnehmung der Relativität von Zeit, Raum und Qualitäten - Utilitäre vs. nichtutilitäre Sprache- Hypostasierung - Gefühle - Pan - Angst - Schrecken - Entweltlichung - Deindividualisierung

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