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Kritische Soziologie. Hartmut Rosas Theorie der Beschleunigung

1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 20 Seiten
EAN 9783656926061
Veröffentlicht März 2015
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Theorien der Gesellschaftskritik, Sprache: Deutsch, Abstract: -Gemeinsam teilen wir die Überzeugung, dass in der Tat ein großer Akt der »Erneuerung« ansteht, [-]: die Rückkehr der Kritik in die Soziologie.- schreiben Dörre, Lessenich und Rosa 2009. In ihrem Buch -Soziologie-Kapitalismus-Kritik- geht es den drei Jenaer Soziologen dabei um die Wiederbelebung einer kritischen Praxis in der Soziologie, die Rückkehr zu einer Wissenschaft, die Kritik als Hauptaufgabe ihrer Theoriebildung begreift. Trotz der zunehmenden Kapitalismuskritik in Zeiten der -Krise- sind die Autoren der Überzeugung, dass es der Soziologie als Disziplin bisher nicht gelungen sei, sich in einer Art und Weise mit dem aktuellen Wandel des Kapitalismus auseinanderzusetzen, die ihrem -kritisch-aufklärerischen Selbstverständnis gerecht würde-
Sie sind sich einig, dass eine kritische Soziologie in der modernen Gesellschaft vor allem auf den Kapitalismus und seine gesellschaftlichen Konsequenzen abzielen müsse. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Hartmut Rosas Theorie der Beschleunigung. Da auch Rosa die Auffassung vertritt, dass Gesellschaftskritik die wesentliche Aufgabe der Soziologie sei, werde ich mich im ersten Teil mit der Frage nach der Rolle soziologischer Kritik auseinandersetzen. Immer wieder entstehen Debatten über die Legitimation und Sinnhaftigkeit der Soziologie als Wissenschaft. Dabei steht entweder die Wertneutralität soziologischer Studien oder ihr gesellschaftlicher Nutzen zur Disposition. Auch innerhalb der Soziologie selbst gibt es Verwerfungen über die Motivation, Aufgaben und Zielstellungen, die die Soziologie hat/haben sollte.
Die wesentliche Frage, der ich mich in meinen Betrachtungen widmen möchte, ist ob Soziologie sich auf Analysen beschränken muss oder ob sie selbst kritisch werden kann. Im zweiten Teil meiner Arbeit werde ich Hartmut Rosas Theorieansatz erläutern. Dabei werde ich mich vor allem auf die Texte aus -Soziologie-Kapitalismus-Kritik- beziehen. Abschließend möchte ich zu der anfänglichen Problemstellung zurückkehren und mit Hilfe von Rosas Ansätzen auf die Frage antworten, ob Soziologie kritisch sein sollte.

Portrait

Markus Giesecke wurde am 15. April 1979 in Regensburg geboren und ist seit 2011 als freiberuflicher Übersetzer und Dolmetscher für die Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch tätig. Für die englische Sprache ist er als Übersetzer vor dem Landgericht Regensburg öffentlich bestellt und allgemein vereidigt. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Übersetzung und Beglaubigung von Urkunden, Zeugnissen, rechtlichen Dokumenten, Gerichtsurteilen, Jahresabschlüssen etc.