Antonio Grilli

Die französische Justizorganisation am linken Rheinufer 1797-1803

1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 298 Seiten
EAN 9783631340899
Veröffentlicht Dezember 1998
Verlag/Hersteller Peter Lang
95,75 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Arbeit stellt eine möglichst breite Untersuchung und Zusammenstellung derjenigen Quellen dar, die sich auf die ersten, schwierigen Jahre der französischen Präsenz im Rheinland beziehen. Sie zielt darauf ab, zu beweisen, daß die versuchte Assimilation an Frankreich nie völlig gelang. Im Bereich der Justiz überlebten die ganze französische Zeit hindurch starke Elemente der «einheimischen» Justiz, wie vor allem die (partielle) Benutzung des Deutschen in mündlichen und schriftlichen Verfahren und bei den Friedensgerichten sowie die sogenannten Sporteln, ein Brauch, der darin bestand, daß die Parteien die Richter für die von ihnen erwiesenen Dienste direkt bezahlten.

Portrait

Der Autor: Antonio Grilli wurde 1959 geboren. Jurastudium in Bologna. 1987-1990 Beamter am Europäischen Gerichtshof. 1990-1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsches Zivilrecht und deutsche und europäische Rechtsgeschichte der Universität Trier. Promotion 1997. Seit 1998 wieder am Europäischen Gerichtshof tätig.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Annexion der linksrheinischen Gebiete durch Frankreich - Einführung der französischen Justizverwaltung - Konflikt und Begegnung zweier verschiedener Rechtskulturen - Herkömmliche deutsche Rechtsgewohnheiten und die Sprache bei Verwaltung und Gericht - Die Organisation der Justiz nach französischem Modell in den Departements Saar, Rhein-Mosel, Ruhr und Donnersberg - Akzeptanz und Widerstände in der ersten Phase (1797-1799) - Die Konsolidierung der «französischen» Justiz in den darauffolgenden Jahren (1799-1803).

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