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Der Autor kennt Zwänge nicht aus der Theorie, sondern aus dem eigenen Leben. Diese Erfahrung verleiht dem etwas anderen Roman "Im Zwang" eine besondere Glaubwürdigkeit und Tiefe. In einer spannungsreichen Science-Fiction-Welt werden Kontrolle, Wiederholung und Grenzverschiebung nicht nur erzählt, sondern spürbar gemacht - sie formen den Rhythmus der Geschichte und ziehen die Leserinnen und Leser unmittelbar in die Wahrnehmung der Hauptfigur hinein. "Im Zwang" verbindet Zukunftsentwurf und psychologische Genauigkeit zu einem Roman mit eigenem Profil. Fernab gängiger Klischees eröffnet er einen differenzierten Blick auf Zwangserkrankungen und zeigt, wie sehr innere Kämpfe Identität, Beziehungen und Entscheidungen prägen. Gerade diese Verbindung aus literarischem Anspruch und emotionaler Nähe macht das Buch für Leserinnen und Leser interessant, die genreübergreifende Stoffe schätzen. Der Roman bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche, Lesungen und Diskussionen - über mentale Gesundheit, über Kontrolle und Freiheit, über Nähe und Einsamkeit. Er richtet sich an ein erwachsenes Publikum, das komplexe Figuren ebenso sucht wie klug entworfene Zukunftsszenarien. "Im Zwang" ist eine Geschichte über das, was im Inneren geschieht, wenn niemand hinsieht. Über eine Krankheit, die den Alltag bestimmt, und über die leise Kraft, trotzdem weiterzugehen. Über Liebe, die verloren geht - und manchmal in veränderter Form zurückkehrt. Ein Buch, das berührt, weil es ehrlich ist. Und das bleibt, weil es menschlich ist. Erik möchte ein normales Leben führen. Doch seine Gedanken lassen ihn nicht los. Immer wieder zwingen sie ihn zu Handlungen, die er selbst nicht will, die er aber aus Angst nicht unterlassen kann. Seine Zwangserkrankung ist unsichtbar - und gerade deshalb so schwer zu erklären. Der Roman begleitet ihn durch diese innere Enge, durch Scham, Hoffnung, Erschöpfung und den Wunsch, endlich frei zu sein. Parallel dazu erzählt "Im Zwang" von Lavinia, einer außergewöhnlich klugen Frau, die gelernt hat, sich auf Zahlen mehr zu verlassen als auf Menschen. Eine verlorene Liebe, eine schwierige Familie und eine geheime Mission führen sie an Orte, die weiter entfernt sind als alles, was sie sich je vorgestellt hat - und zugleich näher an sich selbst. Beide Lebenswege scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Doch nach und nach werden sie Teil einer größeren Geschichte über Kontrolle und Kontrollverlust, über Schuld, Verantwortung und die Frage, wie viel ein Mensch tragen kann. Mit diesem Science-Fiction-Roman legt der selber an Zwängen leidende Autor einen ungewöhnlich dichten und zugleich emotionalen Genrebeitrag vor, der weit über klassische Zukunfts- und Technikmotive hinausgeht. Im Zentrum steht eine Hauptfigur, die unter einer Zwangsstörung leidet - ein innerer Konflikt, der nicht nur glaubwürdig, sondern mit großer erzählerischer Konsequenz in die Handlung integriert ist.
Aribert-E. beobachtet die Welt mit einem offenen Blick für die kleinen und großen Momente des Lebens. In seinen Texten verschmelzen Natur, Emotionen und feine Alltagsbeobachtungen zu poetischen Bildern, die zum Innehalten und Nachdenken einladen. Zwischen sensibler Lyrik und leicht humorvollen Einsprengseln erkundet er das, was uns menschlich macht - Befindlichkeiten, Beziehungen, Sehnsüchte und Augenblicke des Staunens. Wenn er nicht gerade schreibt, findet man ihn häufig beim Spaziergang in der Natur, bei der Suche nach neuen Perspektiven oder beim Skizzieren von Gedanken in seinem Notizbuch. Aribert-E. lässt seine Leserinnen und Leser teilhaben an einer Welt, in der Aufmerksamkeit und Empathie die Grundtöne setzen.