Artem Tschech

Musik für einen Soldaten

Originaltitel: ¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿. 21,0 cm / 12,8 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 192 Seiten
EAN 9783608967296
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller Klett-Cotta Verlag
Übersetzer Übersetzt von Maria Weissenböck, Alexander Kratochvil

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Beschreibung

'Aus allen Sätzen Artem Tschechs spricht nur Wahrheit. Nur Literatur.' Anna Prizkau, FAZ 
Vom Bürger zum Soldaten: Diese Verwandlung ist das zentrale Thema der kunstvollen Kriegsbeschreibungen des großen ukrainischen Schriftstellers Artem Tschech. Eine universelle und zutiefst ehrliche Geschichte männlicher Verletzlichkeit, Emotionalität und Verantwortung.
Eine Uniform lässt sich nicht einfach wieder ablegen. Sie verändert den Menschen, der sie trägt, für immer. Von dieser Erfahrung erzählt der große ukrainische Schriftsteller Artem Tschech. Im Jahr 2022 wird er erneut an die Front berufen. In Echtzeit erlebt man mit, wie sich der Schriftsteller zum Soldaten wandelt, und folgt ihm von der Region Kyjiw zu den Frontstädten im Osten, ins friedliche New York und schließlich nach Bachmut. Doch dieser Soldat erzählt nicht vom Krieg. Sondern davon, wie der Krieg alle Sicherheiten fortreißt und welchen Halt man der inneren Zerrissenheit entgegensetzen kann. Für ihn lässt die Musik weiblicher Künstlerinnen - Lana Del Rey, Florence + The Machine und Lola Marsh - diesen rettenden Raum entstehen. So wird in den virtuosen Kriegsbeschreibungen von Artem Tschech eine neue Dimension von Männlichkeit offenbar: zweifelnd, intim, aufrichtig.  

Portrait

Artem Tschech, geboren 1985 in Tscherkassy, gehört zu den wichtigsten Autoren der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Für sein literarisches Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gogol-Literaturpreis und dem Joseph-Conrad-Korzeniowski-Literaturpreis. Artem Tschech veröffentlichte bereits mehrere Romane. Für 'Nullpunkt' (2017) wurde er auch international gefeiert. 2026 erscheint sein neuer Roman 'Musik für einen Soldaten' bei Klett-Cotta. Alexander Kratochvil ist Literaturübersetzer aus dem Ukrainischen und Tschechischen und Slawist an der LMU München. Unter anderem übersetzte er die Werke von Oksana Sabuschko, Jurij Wynnytschuk, Oleksandr Irwanez, Artem Tschech und Sofia Andruchowytsch, sowie den Klassiker der ukrainischen Moderne, Walerijan Pidmohylnyj. 2024 wurde er mit dem Internationalen Hermann-Hesse Preis ausgezeichnet, zusammen mit Maria Weissenböck und Sofia Andruchowytsch. Maria Weissenböck, Studium der Sprachwissenschaft und Slawistik in Wien, St. Petersburg und Lwiw. Seit 2004 ist sie freie Übersetzerin aus dem Ukrainischen und Belarussischen, dolmetscht im Kulturbereich und moderiert Lesungen. Sie übersetzte Werke u. a. von Taras Prochasko, Ljubko Deresch, Sofia Andruchowytsch, Lesja Ukrajinka, Artem Tschech und Tanja Maljartschuk ins Deutsche. 2024 wurde er mit dem Internationalen Hermann-Hesse Preis ausgezeichnet, zusammen mit Alexander Kratochvil und Sofia Andruchowytsch.

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