Gesundheit für uns alle! - Astrid Herold-Majumdar

Astrid Herold-Majumdar

Gesundheit für uns alle!

Gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsressourcen und Teilhabe. Gelingende Beispiele aus der Praxis; Blaue Reihe Sozialmanagement. 1. Auflage
eBook (pdf), 160 Seiten
EAN 9783802950643
Veröffentlicht Februar 2019
Verlag/Hersteller Walhalla&Praetoria eBooks
21,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Der Sammelband Gesundheit für uns alle! konkretisiert den abstrakten Anspruch "Primary Healthcare", stellt innovative Ansätze für den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsleistungen vor und gibt exemplarisch Einblick in bereits erfolgreich umgesetzte Strategien. Vorgestellt werden mehrere Praxisbeispiele - zur Verwirklichung des selbstbestimmten und gleichberechtigten Zugangs zu Gesundheitsressourcen und zur Teilhabe für unterschiedliche Zielgruppen (BürgerInnen, MigrantInnen, Roma, Frauen der Altersgruppe 65+, AnwenderInnen von Gesundheits-Apps, Menschen in schwierigen Lebenslagen), - in verschiedenen Ländern (Deutschland, Österreich, Rumänien) und - mit einem vielfältigen Leistungsspektrum (u. a. Gesundheitsberatung, Pflegeberatung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, gesundes Wohnen, Digitalisierung im Gesundheitswesen, Public Health). Allen Praxisbeispielen ist gemein, dass sie nachhaltig dazu beitragen wollen, den Zugang zu Gesundheitsleistungen und zur sozialen Teilhabe gerade auch für benachteiligte Gruppen gleichberechtigt zu ermöglichen: - Gesundheit für uns alle - zwischen Anspruch und Wirklichkeit (Herold-Majumdar) - Gesundheitsladen München - eine kommunale Patientenberatungsstelle (Beqiri, Kretschmer) - MiMi: Mit Migranten für Migranten - Interkulturelle Gesundheit in Bayern. Ein Gesundheitsprojekt für Menschen mit Migrationshintergrund (Salman, Bomke, Kromm-Kostjuk) - Das Dorfentwicklungsprojekt Rosia in Rumänien oder der Inklusions- und Integrationsversuch von Roma in einem rumänischen Dorf (Stracke-Baumann) - Apps: ein Zugang zur Gesundheitsversorgung (Prochaska) - Einführung eines gesundheitsfördernden Bewegungsprogramms im Stadtteil und Kompetenzerwerb als Gesundheitsförderer im Physiotherapiestudium - Ein Pilotprojekt mit Mehrfachnutzen (Schume, Zettl) - Verbesserung der Wirksamkeit von Prävention und Gesundheitsförderung durch stärkeren Fokus auf Menschen in schwierigen Lebenslagen (Steinbeißer, Köpf, Wolff) Die Notwendigkeit eines interdisziplinären und multiprofessionellen Ansatzes wird dabei wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah und verständlich erläutert. Bestens geeignet für politisch und fachlich Verantwortliche auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie für Studierende sozial- und gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge. Ihnen sollen die Beispiele als Anschauungsmaterial und Inspiration dienen, weiterführende Lösungen zu entwickeln, Wissen anzuwenden und Forschungsprojekte aufzusetzen.

Portrait

Prof. Dr. rer. medic. Astrid Herold-Majumdar lehrt an der Hochschule München, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften. Ihr Forschungsschwerpunkt: Qualitätssicherung, Entwicklung sozialer, gesundheitsbezogener Dienstleistungen, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Petrit Beqiri ist Diplom-Gesundheits- und Pflegewissenschaftler und arbeitet seit 11 Jahren im Gesundheitsladen München als Patientenberater und Patientenvertreter. Seit 2008 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Hochschule München, Universität Prishtina/Kosovo und Heimerer College tätig. Jürgen Kretschmer ist Diplom-Ökotrophologe und arbeitet seit 20 Jahren im Gesundheitsladen München als Patientenberater und Patientenvertreter. Ramazan Salman, Dipl.-Sozialwissenschaftler, ist Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums e. V. und Gesamtprojektleiter des MiMi-Projekts. Christine Bomke, M. A. Soziale Arbeit ist als Landesprojektkoordinatorin für MiMi-Bayern im MiMi-Zentrum für Integration in München tätig. Elena Kromm-Kostjuk, Dipl.-Psychologin, ist als Projektmanagerin des MiMi-Projekts in Bayern tätig. Claudia Stracke-Baumann, Dipl. Sozialarbeiterin, Dr. päd., Prof. für Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften. Arbeitsschwerpunkte sind kreative & partizipative Methoden der Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Förderung bürgerschaftlichen Engagements, Projektmanagement & Teamarbeit sowie systemisches Coaching. Eveline Prochaska, MSc ist medizinische Informatikerin und Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals an der Fachhochschule Campus Wien. Sie unterrichtet dort in Bachelor- und Masterstudiengängen. Einer ihrer Schwerpunkte sind interdisziplinäre Projekte mit Beteiligung der Technik und des Gesundheitswesens. Renate Zettl, MBA, Physiotherapeutin; hauptberuflich in der Physiotherapieausbildung an der Fachhochschule Campus Wien und nebenberuflich in der freien Praxis tätig; Abschluss des Studiums Gesundheits- und Sozialmanagement; Prämierung mit Wiener Gesundheitspreis 2017. Claudia Schume, Mag. a, Physiotherapeutin und Bildungswissenschaftlerin; hauptberuflich in der Physiotherapieausbildung tätig; Abschluss des Studiums Pädagogik und Bildungswissenschaften; Prämierung mit Wiener Gesundheitspreis 2017. Kathrin Steinbeißer ist Referentin der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern an der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. Sie ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, absolvierte einen Bachelor of Science in Pflege sowie einen Master of Public Health und hat internationale Praxiserfahrungen im Bereich Public Health. Regina Köpf ist Referentin der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern an der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. Sie ist Sportwissenschaftlerin mit sporttherapeutischem Schwerpunkt (B. A.) und absolvierte einen Master in Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsmanagement. Andrea Wolff ist die Leiterin der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern an der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. Sie ist Sozialwissenschaftlerin mit langjähriger Expertise im Bereich Public Health, der Bewegungsförderungsforschung und partizipativer Gesundheitsforschung.

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