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Die "Ur-Pippi" bietet einen faszinierenden Einblick in die Entstehungsgeschichte einer der ikonischsten Figuren der Kinderliteratur: Pippi Langstrumpf. Dieses Buch präsentiert das ursprüngliche Manuskript, das Astrid Lindgren 1944 einreichte und das zunächst abgelehnt wurde, bevor es nach einer umfassenden Überarbeitung ein Jahr später veröffentlicht wurde. Die Leserinnen und Leser bekommen die Gelegenheit, eine rohere und ungezähmtere Version von Pippi zu entdecken, die in manchen Aspekten deutlich von der warmherzigen, gütigen Heldin abweicht, die Generationen von Kindern kennen und lieben gelernt haben. Ulla Lundqvist, eine renommierte Literaturwissenschaftlerin, begleitet das Manuskript mit einem detaillierten Kommentar, der die Unterschiede zwischen den beiden Fassungen beleuchtet, einschließlich der Gründe für Streichungen und Änderungen, die Lindgren selbst vornahm. Die Veröffentlichung von "Ur-Pippi" ist nicht nur ein Muss für Lindgren-Fans, sondern auch für Literaturwissenschaftler und alle, die sich für den Prozess des kreativen Schreibens und der literarischen Entwicklung interessieren. Es zeigt auf, wie eine Autorin ihr Werk reflektiert und überarbeitet hat, um es letztlich zu dem zu machen, was es heute ist: ein zeitloser Klassiker der Kinderliteratur. Darüber hinaus bietet das Buch Einblicke in die literarische Kultur Schwedens zur Mitte des 20. Jahrhunderts und die Herausforderungen, mit denen Schriftsteller konfrontiert waren. Mit einem Vorwort von Astrid Lindgrens Tochter Karin Nyman und Faksimiles aus der Entstehungszeit wird "Ur-Pippi" zu einem wertvollen Sammlerstück und einer Inspirationsquelle.- Einblick in die Entstehung eines Weltklassikers : "Ur-Pippi" bietet eine seltene Gelegenheit, die Ursprünge von Pippi Langstrumpfs Abenteuern zu entdecken. - Detaillierter wissenschaftlicher Kommentar : Ulla Lundqvists Analyse bereichert das Verständnis für die literarischen und gesellschaftlichen Kontexte, die Lindgrens Schreiben beeinflussten. - Wertvolles Sammlerstück : Mit Originalmanuskript, Faksimiles und einem Vorwort von Lindgrens Tochter ist dieses Buch ein Muss für jede Lindgren-Sammlung. - Unterschiede zwischen den Fassungen : Leser erfahren, wie und warum die Pippi, die wir heute kennen, in mancher Hinsicht von der ursprünglichen Vision abweicht. - Inspiration für Schriftsteller : Zeigt den Überarbeitungsprozess und die Entwicklung einer literarischen Figur, was angehende Autoren motivieren kann. - Tieferes Verständnis für Astrid Lindgren : Gibt Einblicke in Lindgrens kreativen Prozess und ihre Entscheidungen als Autorin. - Interessant für Erwachsene und Lindgren-Philologen : Während die bearbeitete Version von Pippi für Kinder geeignet bleibt, richtet sich "Ur-Pippi" an ein erwachsenes Publikum, das sich für die Hintergründe interessiert. - Erkenntnisse über literarische Zensur und Anpassungen : Veranschaulicht, wie gesellschaftliche Normen und redaktionelle Entscheidungen die Literatur für Kinder beeinflussen können.
Angelika Kutsch wurde 1941 geboren, war viele Jahre Lektorin im Verlag Friedrich Oetinger und arbeitet heute als freie Übersetzerin überwiegend aus dem Schwedischen. Angelika Kutsch hat mit ihren einfühlsamen Übersetzungen erheblich zum Erfolg der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland beigetragen. Allein 150 von Angelika Kutsch übersetzte Titel sind zur Zeit lieferbar, darunter viele sehr erfolgreiche und preisgekrönte Bücher, so z. B. alle Kinder- und Jugendbücher von Henning Mankell, alle Pettersson-und-Findus-Titel von Sven Nordqvist und die Linnéa-Bücher von Christina Björk. Kein anderer Name wird so häufig im Übersetzerverzeichnis des Deutschen Jugendliteraturpreises genannt wie der von Angelika Kutsch. Schon vor ihrer Tätigkeit als Übersetzerin und Lektorin hatte sich Angelika Kutsch einen Namen als Autorin gemacht. So wurde sie 1975 für ihr Buch "Man kriegt nichts geschenkt" mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendbuchpreises zum Internationalen Jahr der Frau ausgezeichnet; 1974 hatte das Buch bereits auf der Auswahlliste der Kategorie Jugendbuch gestanden. Astrid Lindgren (1907 - 2002) hat so unvergessliche Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga geschaffen. Sie wurde u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Cäcilie Heinig, 1882 in Koschmin bei Danzig geboren, entstammte einer jüdischen Familie. 1933 emigrierte sie mit ihrem Mann und ihren Kindern zunächst nach Kopenhagen, schließlich 1940 nach Stockholm. Ulla Lundqvist wurde 1938 in Helsingborg geboren. 1979 promovierte sie mit einer Arbeit über Rezeption und Übersetzung der Bücher über Pippi Langstrumpf. Seit 1999 ist sie als Autorin und Literaturkritikerin tätig. Sie hat mehrere Romane, Sach- und Kinderbücher veröffentlicht. Auch heute noch ist sie mit dem Thema Astrid Lindgren eng verbunden: Sie gehört zur Jury des Astrid Lindgren Memorial Awards ALMA, des bedeutendsten Literaturpreises unserer Zeit, der 2002 im Gedenken an Astrid Lindgren von der schwedischen Regierung gestiftet wurde.
S. 9 Vorwort: Das erste Buch über Pippi Langstrumpf
Das Buch von Pippi Langstrumpf
S. 13 Erstes Kapitel: Pippi zieht in die Villa Kunterbunt ein
S. 19 Zweites Kapitel: Pippi gerät in eine Prügelei
S. 25 Drittes Kapitel: Pippi kriegt Besuch und spielt Fangen mit Polizisten
S. 35 Viertes Kapitel: Pippi geht in die Schule
S. 44 Fünftes Kapitel: Pippi sitzt auf dem Gartenzaun und klettert in den hohlen Baum
S. 53 Sechstes Kapitel: Pippi arrangiert einen Ausflug
S. 64 Siebtes Kapitel: Pippi geht in den Zirkus
S. 75 Achtes Kapitel: Pippi wird von Dieben besucht
S. 83 Neuntes Kapitel: Pippi geht zum Kaffeekränzchen
S. 94 Zehntes Kapitel: Pippi tritt als Lebensretterin auf
S. 102 Elftes Kapitel: Pippi feiert Geburtstag
S. 117 Die Geschichte der Ur-Pippi - wer hat sie abgelehnt
S. 120 Vor Pippi
S. 126 Die Einleitungskapitel in der Ur-Pippi und in Pippi Langstrumpf
S. 132 Mehr Streichungen
S. 145 Umgeschriebene Teile
S. 160 Neu geschriebene Texte
S. 162 Kleine sprachliche Veränderungen am Text
S. 167 Ist das Buch besser geworden?