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Roger Bastide war ein Grenzgänger zwischen Kontinenten und Kulturen. 1938 ging er als Nachfolger von Claude Lévi-Strauss an die Universität Sao Paulo. In Brasilien wurde er als "mystischer Sohn" des Gottes Xango in eine afrobrasilianische Religionsgemeinschaft aufgenommen. 1951 berief man ihn an die Sorbonne. Astrid Reuter rekonstruiert die Denk- und Lebenswege Bastides als Suche nach dem "wilden Heiligen" und legt damit eine faszinierende Biographie des bedeutenden französischen Religionsforschers vor.
Astrid Reuter ist Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Münster.
Inhalt Einleitung Teil I Eine akademische Jugend (1898-1938) 1. Kapitel: Im Schatten der Cevennen Eine Kindheit zwischen Konfessionalität und Laizismus Eine Jugend zwischen Krieg und Literatur Ein Studium zwischen Philosophie und Soziologie Das Publikationsdebüt Bastide und der literarische Regionalismus Ein protestantischer Sozialist Die späte Entscheidung für die Soziologie 2. Kapitel: Im Horizont der Soziologie Ein soziologischer Dissident: Gaston Richard Bastides soziologisches Debüt Bastide als Kritiker Émile Durkheims 3. Kapitel: Im Glanz der Mystik Mystik und Religion Mystik, Magie und Literatur Teil II Eine brasilianische Verzauberung (1938-1951/54) 1. Kapitel: Vom Leben in der Fremde Der Weg nach Brasilien Habilitationspläne Bastide in Sao Paulo Die Erfindung Brasiliens Aus dem Tagebuch eines Soziologen 2. Kapitel: Von der ästhetischen Wahrnehmung der Welt Poesie als soziologische Methode Kunst, Gesellschaft, Lebensstile Brasilien im Spiegel seiner Literatur 3. Kapitel: Von der Begegnung der Religionen 3.1. Der bahianische Candomblé Eine (Forschungs-)Geschichte Eine afro-brasilianische Religion Der Pionier der afro-brasilianischen Religionsforschung: Nino Rodrigues Von der "Rasse" zur Psyche: Arthur Ramos Die Intellektuellen und der Candomblé: Edison Carneiro Ein Amerikaner in Bahia: Melville Herskovits 3.2. Synkretismus als (Schein-)Problem? Bastides Deutung des Candomblé Bastide "im Feld" Jenseits des Kulturalismus: Der Candomblé als "kollektives Gedächtnis" Synkretismus als interreligiöse Kompetenz: das principe de coupure Materielle vs. formelle Akkulturation: Bastides Seitenblick auf die Macumba und Umbanda Die Abwehr des "Unreinen": Bastides Unbehagen in der Moderne Teil III Ein Pariser Parcours (1951/54-1974) 1. Kapitel: Von Sao Paulo ins quartier latin Der Weg zurück Die Studien im Auftrag der UNESCO Bastide in Westafrika: Eine Pilgerreise Der Abschluss eines alten Projekts: Bastide als Pariser Professor Die Gründung des Centre de Psychatrie sociale Wissenschaft vom Wahnsinn oder Wahnsinn als Wissenschaft? Letzte Publikationsprojekte 2. Kapitel: Das wilde Heilige Das Imaginäre und das Symbolische Traum, Trance und Wahn(sinn) auf dem Weg in die Moderne Schluß Auf den Spuren des wilden Heiligen Die Denk- und Lebenswege Roger Bastides Anhang 1. Abkürzungen 2. Quellen und Literatur Ungedruckte Quellen Literatur Roger Bastide Andere Autoren und Autorinnen Rundfunk- und Fernsehbeiträge Personenregister Dank