Banine

Liebe ist Dir verboten

Ernst Jünger und ich. 1. Auflage
eBook (epub), 300 Seiten
EAN 9783751880664
Veröffentlicht Februar 2026
Verlag/Hersteller Friedenauer Presse
Übersetzer Übersetzt von Alexander Pschera
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Beschreibung

Die französische Schriftstellerin Banine lernte Ernst Jünger im besetzten Paris kennen und verliebte sich unsterblich in ihn. Auch Jünger fühlte sich zu ihr hingezogen, hatte jedoch eine Frau und zwei Söhne und wahrte seinen Abstand. Über diese meist unerwiderte Liebe, die sie ihr ganzes Leben verfolgte, führte Banine ein Tagebuch, das erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. In diesen Aufzeichnungen beschreibt sie Ernst Jünger aus nächster Nähe und bringt viele seiner Eigenheiten ans Licht, die bis heute im Dunkeln lagen. Sie enthüllt Jüngers Verhältnis zum französischen Widerstand sowie zu dem umstrittenen Autor Louis-Ferdinand Céline, sie beleuchtet seine kritische Haltung gegenüber den Nationalsozialisten und gibt Einblick in das Leben, dem Jüngers Literatur entsprang: So ist Banines detaillierte Darstellung der gemeinsam an der Côte d'Azur verbrachten Tage die biografische Folie, vor der Jüngers Reiseessay  Ein Vormittag in Antibes gelesen werden muss. Doch Liebe ist Dir verboten ist nicht nur ein unschätzbar wertvolles Dokument für die Jünger-Forschung - es eröffnet uns auch die reiche Gefühlswelt einer Autorin, die es in Deutschland erst noch richtig zu ent-
decken gilt.

Portrait

Banine, geboren 1905 als Umm-El-Banine Assadoulaeff in Baku, Aserbaidschan, emigrierte 1923 nach Paris, wo sie als zentrale Figur der Boheme Autoren wie Iwan Bunin, Nikos Kazantzakis, André Malraux und Ernst Jünger um sich versammelte. In Deutschland erschienen ihre autobiografisch geprägten Werke Kaukasische Tage und Ich habe das Opium gewählt. In Frankreich galt Banine als »Botschafterin Ernst Jüngers«, über den sie drei Bücher verfasste. Sie starb 1992 in Paris. Alexander Pschera studierte in Heidelberg Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie. Er beschäftigt sich vor allem mit der französischen Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts und hat dazu zahlreiche Übersetzungen und Veröffentlichungen vorgelegt, unter anderem zu Léon Bloy, Charles Péguy, Louis de Bonald und Joseph de Maistre. Zur Zeit arbeitet er an zwei großen Victor-Hugo-Projekten. Daneben veröffentlichte Pschera zu Themen der Medienphilosophie. Pschera ist Vorsitzender der Ernst-und-Friedrich-Georg-Jünger Gesellschaft und Herausgeber der »Jünger-Debatte«.

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