Barbara Rieger

Roma und Sinti in Österreich nach 1945

Die Ausgrenzung einer Minderheit als gesellschaftlicher Prozeß. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 276 Seiten
EAN 9783631509494
Veröffentlicht Dezember 2003
Verlag/Hersteller Peter Lang
94,35 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Roma und Sinti werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt und verfolgt. Dieses Buch beschäftigt sich mit der kontinuierlichen Diskriminierung und Marginalisierung der österreichischen Zigeuner nach 1945. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Rassismus, Vorurteilen und Ausgrenzungsmechanismen auf staatlich-politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Die teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurückgehenden Ausgrenzungsfaktoren werden in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit und Steigerung anhand der Bereiche Arbeitswelt und Wohnsituation, Opferfürsorge sowie österreichisches Rechts- und Sicherheitswesen aufgezeigt.

Portrait

Die Autorin: Barbara Rieger ist Historikerin und Germanistin. Sie beschäftigt sich seit 1990 mit Verfolgung und Ausgrenzung von Roma und Sinti und veröffentlichte mehrere Aufsätze zum Thema. Die Autorin lebt und arbeitet als freie Wissenschaftlerin in Wien.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Zigeunerverfolgung vor 1938 - Nationalsozialistische Zigeunerverfolgung - Bekämpfung des Zigeunerunwesens nach 1945 - Heimkehrersituation im Burgenland - Ghettoisierung der Burgenland-Roma - Sinti und Roma als stigmatisierte Randgruppe in den Städten - Wandergewerbe und Ausgrenzung der fahrenden Roma und Sinti - Opferfürsorge - Anerkennung als Volksgruppe - Integration und Emanzipation der österreichischen Roma und Sinti.

Hersteller
Libri GmbH
Europaallee 1

DE - 36244 Bad Hersfeld

E-Mail: gpsr@libri.de