Baukunst: 1930er Jahre -

Baukunst: 1930er Jahre

Laufzeit ca. 1 Stunden und 44 Minuten. TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch DD 2.0 Stereo. 19,0 cm / 13,4 cm / 1,3 cm ( B/H/T )
Video (DVD)
EAN 9783848810567
Verlag/Hersteller absolut MEDIEN
Übersetzer Mit -,
€ 15,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

FRANK LLOYD WRIGHT: Das JOHNSON-VERWALTUNGSGEBÄUDE in Racine Als SC Johnson 1936 den Bau eines neuen Firmensitzes beschloss, schuf Frank Lloyd Wright ein in sich ruhendes Gebäude, das keine Verbindung zur Außenwelt zu haben scheint. Mit seinen fensterlosen Pyrex-Fassaden, langen Backsteinmauern, Rundungen und scheinbar fehlenden Eingängen wirkt der Bau auf den ersten Blick völlig unzugänglich. Wright ergänzte einen vierzehnstöckigen Turm, der sich über dem Parkhaus erhebt und direkt mit den Büroräumen verbunden ist. Da die Außenwände nicht tragend sind und das Gebäudegleichgewicht auf einer zentralen Säule ruht, wurde der Turm zu einer gewagten technischen Herausforderung und ist heute aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Gebäude ist in fast unverändertem Zustand erhalten geblieben. JAN BRINKMAN, LEENDERT VAN DER VLUGT - Die VAN-NELLE-FABRIK in Rotterdam Im riesigen Gebäudekomplex mit Standort an einem großen Kanal wurden bis in die 1980er Jahre Tabak, Kaffee und Tee verarbeitet. Entsprechend der verschiedenen Produkte sind die Gebäude unterschiedlich hoch. Für den Tabak stehen acht Stockwerke zur Verfügung, für den Kaffee sechs und für den Tee drei. Der gesamte Raum ist so eingeteilt, dass mehr und schneller produziert werden kann. Alle Wege haben die Form einer Geraden - die Form der größtmöglichen Effektivität. Eine Innovation, die den Entwurf der Fabrik mit ihren vollverglasten Fassaden beeinflusst hat, ist das Prinzip der sogenannten Daylight Factory, bei dem das Tageslicht bestmöglich genutzt wird. Diese Transparenz verleiht dem Gebäude trotz seiner gewaltigen Dimensionen Leichtigkeit und Eleganz. ADALBERTO LIBERA: Der KONGRESSPALAST in Rom Eines der zentralen Gebäude anlässlich der Weltausstellung in Rom 1942 war die von Benito Mussolini in Auftrag gegebene Kongress- und Empfangshalle. Der Zuschlag ging an Adalberto Libera (1903 - 1963), der die Moderne mit der faschistischen Ideologie zum Monumentalstil verband. Der Kongresspalast übersteigt das Vorstellungsvermögen des Betrachters: Ein "Tempel", in dessen riesigem Hauptsaal das römische Pantheon Platz fand. Maßstab war nicht mehr der Mensch, sondern der historische Bezug: Die theatralische, größenwahnsinnige Architektur stand ganz im Dienst der Massenveranstaltungen und der Machtrepräsentation des faschistischen Regimes. PIERRE CHAREAU - Das GLASHAUS in Paris Mit seinem Hauptwerk "Maison de Verre" - "Glashaus" - schuf der französische Architekt Pierre Chareau im siebten Pariser Arrondissement ein hochmodernes Wohnhaus mit Arztpraxis. Die großflächige Verglasung war wegweisend für die Baukunst des 20. Jahrhundert und reformierte die Prinzipien der Fassadengestaltung. Da die betagte Mieterin aus dem Stadtpalais im obersten Stock nicht ausziehen wollte, setzte er das neue, lichtdurchflutete Gebäude einfach unter das oberste Geschoss. Die oberste Etage des alten Hauses wurde durch eine Stahlkonstruktion abgefangen.

Inhaltsverzeichnis

FRANK LLOYD WRIGHT - Das JOHNSON-VERWALTUNGSGEBÄUDE in Racine JAN BRINKMAN, LEENDERT VAN DER VLUGT - Die VAN-NELLE-FABRIK in Rotterdam ADALBERTO LIBERA: Der KONGRESSPALAST in Rom PIERRE CHAREAU - Das GLASHAUS in Paris