Baukunst: Schöner Wohnen -

Baukunst: Schöner Wohnen

Laufzeit ca. 1 Stunden und 44 Minuten. TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch DD 2.0 Stereo. 19,0 cm / 13,3 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Video (DVD)
EAN 9783848810581
Verlag/Hersteller absolut MEDIEN
Übersetzer Mit -,
€ 15,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Antoni GAUDÍ - Die Casa Mila in Barcelona Die Casa Milà in Barcelona wurde zwischen 1906 und 1912 von Antoni Gaudí gebaut. Gaudí erforschte und gestaltete den Raum neu und ließ seiner Vorliebe für Details und dekorative Elemente freien Lauf. Gestaunt haben Barcelonas Bürger Anfang des 20. Jahrhunderts über seine verrückten Bauten am damaligen Stadtrand. Böswillige Kritiker haben die Bauwerke des eigenwilligen Architekten als "steinerne Missgeburten" oder "obszöne Knubbel" verspottet. Heute hat sich diese Bewertung gerändert. Um Gaudís Kirchen, Paläste und Wohnhäuser zu bewundern, pilgern Jahr für Jahr rund zwei Millionen Besucher nach Barcelona. Das Wohnhaus des Jean Prouvé Jean Prouvés architektonische Arbeit basierte auf der Konstruktion, für die er eine in sich schlüssige Formenvielfalt mit klarer Handschrift entwickelte. Er war von der "Architecture industrialisé" überzeugt. 1954 errichtete er mit begrenzten finanziellen Mittel das Haus für seine Familie, weitgehend aus Einzelbauteilen: Einfach und flexibel konstruiert, mit industriell gefertigten Elementen. Wichtig war ihm ein zentraler großer Raum als Salon. Die Kinderzimmer sind mit drei mal zwei Metern winzig, das Elternschlafzimmer ist nicht wesentlich größer. Nur mit den 2,30 Meter hohen Einbauschränken und Regalwänden mit einer Gesamtlänge von 27 Metern war es möglich, in solch kleinen Zimmern zu wohnen. Claude Häusermann-Costy - Das Haus Unal Das Haus Unal wurde von Claude Häusermann-Costy entworfen und zwischen 1972 und 2008 von Joël Unal erbaut. Weit entfernt vom hektischen modernen Leben verwirklichte sich das Ehepaar Unal seinen Traum von einem Kugelhaus in der Natur, gänzlich frei von geraden Linien. Für das aus mehreren Kugeln bestehende Ensemble wurde ein und dieselbe Bauweise verwendet, bei der Beton ohne Schalung von Hand auf ein Metallstützwerk aufgetragen wird. Die Kugel ist die stabilste und energetisch günstigste Form. Abgesehen von ihrer besonderen Ästhetik, erweist sich die Kugel auch als eine äußerst effiziente wirtschaftliche Konstruktion. Seine sanften Formen und die fließenden Räume lassen es wie eine Hommage an die organische Architektur Antoni Gaudís wirken. Victor Horta - Das Haus aus Eisen "Van Eetvelde-Haus" Ende des 19. Jahrhunderts war Brüssel die Hauptstadt der modernen Architektur. Die Art Nouveau- oder Jugendstil-Bewegung, die mit der Nachahmung historischer Stile brach, schaffte die Grundlagen für eine neue Auffassung von der Architektur und der Rolle des Architekten. Victor Horta galt als ihr Meister. Beim Wohnhaus, das er zwischen 1895 und 1897 für Edmond Van Eetvelde baute, wagte er es als Erster, für ein privates Wohnhaus eine Eisenkonstruktion zu verwenden, die bis dahin Bahnhöfen, Gewächshäusern oder Industriebauten vorbehalten war. Die durchsichtigen Fassaden luden ein in den Lichthof, der das Zentrum des Hauses bildet und um den herum kaleidoskopartig die Festräume angeordnet sind. Horta gelingt es, unter einem Dach Luxus und Fantasie, Zweckrationalität und Komfort zu vereinigen.

Inhaltsverzeichnis

Antoni GAUDÍ - Die Casa Mila in Barcelona Das Wohnhaus des Jean Prouvé Claude Häusermann-Costy - Das Haus Unal Victor Horta - Das Haus aus Eisen "Van Eetvelde-Haus"