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Die Pionierorganisation Ernst Thälmann vereinte im Herbst 1989 etwa 98% aller Kinder der DDR. Straff zentralistisch organisiert und ständig von FDJ und SED kontrolliert, sollte sie die ideologische Erziehung der Jüngsten sichern. Die Studie untersucht, ob die pädagogische Arbeit der Pionierorganisation in der Realität tatsächlich den Vorgaben entsprach und als Instrument des totalitären Staates die gewünschten Einstellungen und Verhaltensweisen produzierte. Welche Rolle spielten Pionierleiter, Lehrer und Kinder im Gefüge der Organisation? Wie reagierten die Leitungen auf Probleme und Konflikte? Existierten innerhalb der Pionierorganisation pädagogische Freiräume und wie wurden sie genutzt? Diese Fragen werden am Beispiel der Stadt Dresden exemplarisch beantwortet.
Beate Kaiser, Dr. rer. pol., Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaft, Musikwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Museologie. Beruflich tätig in kultureller und politischer Bildung, zurzeit als Gymnasiallehrerin für Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft und Musik.
Inhalt: Zentrale Entwicklungen in der Pionierorganisation 1945-1957 und 1980-1990 - Die Pionierorganisation in Dresden 1945-1957 und 1980-1990 - Steuerung durch SED und FDJ - Grenzen zentralistischer Steuerung - Umgang mit Konflikten.