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'Acting in Concert in Takeover Law. Interpretation under the Dual Attribution Concept of the German Takeover Code and a Reform Proposal': Public takeovers always involve the cooperation a high number of different entities, which raises complex attribution issues. The relevant regulatory framework of the German Takeover Act is beset by two major problems: the dualistic attribution concept leads to uncertainty about the implementation of the rules and is also overly restrictive. Both issues burden bidders and complicate takeover proceedings. This thesis interprets the applicable attribution concept, identifies solutions de lege lata and develops a reform proposal based on comparative law considerations.
Ben W. Fuhrmann studierte von 2014 bis 2019 als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und der University of Oxford (Brasenose College). Von 2016 bis 2018 war er Redaktionsleiter des Bucerius Law Journals. Nach dem ersten Staatsexamen Anfang 2019 war er von 2019 bis 2021 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Sullivan & Cromwell in Frankfurt und Brüssel tätig. Sein Referendariat absolvierte er von 2019 bis 2021 in Frankfurt und London. 2022 verbrachte einen Forschungsaufenthalt an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte 2024. Einen LL.M. absolvierte er von 2023 bis 2024 an der Columbia Law School in New York. Von 2022 bis 2024 war er als Rechtsanwalt bei Sullivan & Cromwell in Frankfurt am Main tätig.
A. Einleitung
B. Zurechnung und Recht Zurechnungsdogmatik - Zurechnungsumfang - Grenzen der Zurechnung - Zurechnungssystematik und WpÜG - Das dualistische Zurechnungskonzept des WpÜG
C. Historische und rechtstatsächliche Rahmenbedingungen Entstehungsgeschichte des Regelungsrahmens der Zurechnung im WpÜG - Wirtschaftlicher Strukturwandel und Aufstieg des Phänomens von 'Bietergruppen' - Typologie gemeinsam handelnder Personen und spezifische Probleme von großen Bietergruppen
D. Tatbestandsunschärfen des § 2 Abs. 5 WpÜG Abgrenzung zu Bietergemeinschaften nach § 2 Abs. 4 Alt. 2 WpÜG - Ratio Legis - Tatbestand des § 2 Abs. 5 WpÜG
E. Tatbestandsunschärfen bei den Bezugsnormen § 2 Nr. 1 WpÜG-AngebVO: Offenlegung in Angebotsunterlage - § 31 Abs. 3 bis 5 WpÜG und § 4 WpÜG-Angebots-VO: Mindestpreisrelevanz von Erwerben außerhalb des Angebots - § 18 Abs. 1 WpÜG: Unzulässigkeit von Bedingungen - § 59 Satz 1 WpÜG: Rechtsverlust - § 26 Abs. 1 und 2 WpÜG: Sperrfrist
F. Dualismus der Zurechnungsnormen im WpÜG § 30 WpÜG als zweite Zurechnungsnorm - Unterschiede der beiden Zurechnungsmodelle - Verhältnis der Zurechnungsnormen
G. Zurechnungskonzeptionen im Übernahmerecht anderer Jurisdiktionen Rechtsvergleich und mögliche Regelungsvorbilder: Österreich - Schweiz - Vereinigtes Königreich - Globalvergleich der Zurechnungskonzeptionen
H. Vorschlag für eine Neuregelung der Zurechnung im WpÜG Bestandsaufnahme de lege lata - Reformvorschläge de lege ferenda
E-Mail: verkauf@duncker-humblot.de