Die lex Acilia repetundarum im Kontext der popularen Politik - Benedikt Büchler

Benedikt Büchler

Die lex Acilia repetundarum im Kontext der popularen Politik

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (pdf), 36 Seiten
EAN 9783346175052
Veröffentlicht Juni 2020
Verlag/Hersteller GRIN Verlag
15,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit behandelt die Lex Acilia und geht der Frage nach, wie diese in den Kontext popularer Politik passt. Es wird das Repetundendelikt, ein neues Delikt in der römischen Politik, das im Zuge des Machtzuwachses Roms im dritten und zweiten Jahrhundert vor Christus entstand, behandelt. Dieses Delikt beinhaltete die widerrechtliche Aneignung von Besitztümern römischer Untertanen und Bundesgenossen durch römische Magistrate.
Die Arbeit analysiert insbesondere ein Repetundengesetz, das in den zwölf Bronzetafeln enthalten ist und erstmals um 1500 im Besitz der Grafen von Urbino aufgefunden wurde. Das Repetundengesetz wird aufgrund fehlender praeceptio als "!ex repetundarum" bezeichnet.
Im ersten Kapitel wird untersucht, welchem Politiker das Repetundengesetz am ehesten zugeordnet werden kann. Dabei deutet vieles darauf hin, dass es Gaius Gracchus zuzuordnen ist, einem populären Politiker. Die Arbeit beleuchtet die möglichen populären Einflüsse auf das Gesetz und hinterfragt, inwieweit populäre Politiker tatsächlich die Gesetze, die sie vorgeschlagen haben, beeinflusst haben.
Im zweiten Kapitel werden die wesentlichen Merkmale der Popularen beleuchtet. Im dritten Kapitel wird untersucht, ob das Repetundengesetz diese Merkmale tatsächlich aufweist. Es zeigt sich, dass das Gesetz zwar magistratisches Verhalten reguliert und den Einfluss des Senatorenstandes einschränkt, aber aufgrund der engen exklusiven Richterbänke und der fehlenden Interzessionsmöglichkeit nicht in gleichem Maße die Einflussmöglichkeiten der plebs und ihrer Tribune ausbaut.
Im vierten Kapitel wird die Frage behandelt, ob enge Richterbänke mit populärer Polemik vereinbar sind. Hierbei werden Argumente von Historikern, insbesondere Wolfgang Nippel, geprüft.
Die Arbeit untersucht somit die Zusammenhänge zwischen dem Repetundendelikt, populären Politikern und den politischen Gegebenheiten im späten römischen Republik.

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Hersteller
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