Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Zwischen Glaube, Schwert und Sternen: Ein neues Epos der Karolingerzeit Von der Stille des Skriptoriums bis zum Getöse des Verrats: Der Roman "Auch wenn es durch dunkle Täler geht" entführt die Leser in das Herz des Jahres 798, eine Ära, in der Wissen ebenso gefährlich war wie Stahl. In der literarischen Landschaft des historischen Romans gibt es Werke, die sich auf bloße Schlachten konzentrieren, und solche, die das geistige Leben der Vergangenheit erforschen. Der Roman Auch wenn es durch dunkle Täler geht vollbringt das seltene Kunststück, beide Welten meisterhaft zu verweben. Vor dem Hintergrund des unerbittlichen Winters von 798 entfaltet sich eine Geschichte, die so frostig wie der sächsische Schnee und so glühend wie das Feuer in der Krypta von Lauressam ist. Ein Kind zwischen den Mächten Im Mittelpunkt steht Bernardo von Worms, ein zehnjähriger Novize von außergewöhnlicher Beobachtungsgabe. Durch seine Augen erleben wir den Übergang von der Kindheit zur Last der Verantwortung. Bernardo ist kein passiver Zeuge; seine Fähigkeit, Sprachen wie Latein, Griechisch und Arabisch in Rekordzeit zu meistern, macht ihn zu einer Schachfigur im großen Spiel von Karl dem Großen und dem ehrgeizigen Bischof Guido von Urbino. Die "Mesa": Das Zentrum des Sturms Das Herzstück des Romans ist die mysteriöse "Mesa", eine Reliquie von unschätzbarem Wert, die im Untergrund der Abtei verborgen liegt. Sie ist weit mehr als ein religiöses Artefakt; sie ist eine Quelle von Macht, die das Schicksal von Imperien entscheiden könnte. Um sie herum gruppieren sich die Fraktionen: die Franken, die ihren Herrschaftsanspruch zementieren wollen; die Sachsen unter dem rachsüchtigen Heinrich von Münster, die von Freiheit und alten Göttern träumen; und die Kirche, die ihre eigenen, weitreichenden Pläne für die Reconquista in Spanien schmiedet. Astronomie trifft auf Mystik Was diesen Roman von anderen Werken des Genres abhebt, ist die tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Wissenschaft der Zeit. Der Leser begleitet Bernardo bei seinen Studien des Astrolabiums und der aristotelischen Kosmologie. Die "Musik der Sphären" ist hier keine bloße Metapher, sondern ein Schlüssel zum Verständnis einer Welt, die versucht, das Chaos durch Ordnung und das Gebet durch Wissen zu besiegen. Doch über all der Logik schwebt der Geist des alten Ramiro von Toledo, dessen Erbe Bernardo auf eine mística und beinahe prophetische Reise schickt. Ein Wendepunkt der Geschichte Der vorliegende Band, der zweite der Serie, kulminiert in einem atemberaubenden nächtlichen Überfall auf die Abtei. Es ist ein Moment der Wahrheit, in dem Strategie, Verrat und Mut aufeinandertreffen. Mit der Gefangennahme der Rebellenführer und Bernardos bevorstehender Reise nach Rom endet ein Kapitel, doch die "dunklen Täler" sind noch lange nicht durchquert. Auch wenn es durch dunkle Täler geht ist ein fesselndes Porträt der karolingischen Renaissance eine Zeit, in der das Licht der Vernunft in der Finsternis eines brutalen Jahrhunderts zu leuchten begann. Ein Muss für jeden Leser, der historische Tiefe, theologische Rätsel und packende politische Intrigen sucht.