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Das Gesundheitswesen in Deutschland ist gut. Es ist sogar so gut, dass es mit einer Pandemie fertig wird. Aber es ist auch in großer Gefahr, denn was wir in Deutschland derzeit erleben, ist nicht weniger als eine Zeitenwende: Krankenhäuser werden aus öffentlichem Besitz an private Klinikkonzerne verschleudert. Der Digitalisierung wird das Individuum Patient geopfert. Das Gesundheitssystem wird zu einem profitablen Herrschaftsinstrument umgebaut. Bernd Hontschik geht brennenden Fragen nach: Brauchen wir 100 Krankenkassen? Kann man die ungezügelt agierende Pharmaindustrie mit einer Positivliste bändigen? Muss man Patientendaten in zentralen Servern speichern? Ist ein bedingungsloses Therapieeinkommen für chronisch Kranke realisierbar? Lassen sich Arbeitshetze und miserable Bezahlung im Pflegebereich beenden? Wie kommen wir zu einer Krankenhausfinanzierung ohne Lug und Trug? Seit wann werden medizinische Entscheidungen von der Politik getroffen? Wer kann Todesursachen wie Fluglärm, Wetterextreme, Einsamkeit oder Krankenhausinfektionen ein Ende setzen? Zu diesen und anderen Fragen gibt es Lösungen. Sie liegen auf dem Tisch - und stehen in diesem Buch.
Dr. med. Bernd Hontschik, geboren 1952 in Graz, war bis 1991 Oberarzt an der Chirurgischen Klinik des Städtischen Krankenhauses Frankfurt-Höchst und bis 2015 in eigener chirurgischer Praxis mitten in Frankfurt tätig. Hontschik ist Autor des Bestsellers »Körper, Seele, Mensch«, Herausgeber der Reihe »medizinHuman« im Suhrkamp Verlag und Kolumnist der Frankfurter Rundschau. Er ist langjähriges Vorstandsmitglied der »Thure-von-Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin«, Beirat der Akademie Menschenmedizin und der Zeitschrift Chirurgische Praxis. Im Westend Verlag erschienen zuletzt »Heile und Herrsche« (2022) sowie, gemeinsam mit Claudia Hontschik, »Kein Örtchen. Nirgends« (2020). Hontschik lebt in Frankfurt am Main und ist Kolumnist der Frankfurter Rundschau und der Ärztezeitung.