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Kantiges Denken in 3 Bänden. Ein Vorhaben. Kant nicht als Klassiker im Regal, sondern als Instrument - scharf, sperrig, unbestechlich. Lindenberg denkt nach, wo andere aufgehört haben. Was als philosophische Essay-Sammlung beginnt, entpuppt sich als fortlaufende Diagnose: Die Moderne hat Kant nicht widerlegt. Sie hat ihn einfach nicht zu Ende gelesen. 1. Band: Kantiges Denken I Die Grundlegung. Aufsätze aus den 1980er- und 90er-Jahren - neu gelesen, schärfer als je. Lindenberg nimmt Kant beim Wort: in der Wirtschaftsphilosophie, in der Bildungstheorie, in der Analyse einer Moderne, die ihre eigenen Fundamente untergräbt. Was damals zu früh war für seinen Kontext, ist heute überfällig. Ein Denker, der schreibt wie einer, der wirklich nachgeschaut hat - auf Seiten, die andere überblättern. 2. Band Kantiges Denken II Der Angriff. Kant trifft auf die Gegenwart: Rentenfinanzierung, Bürokratieabbau, Bürgergeld, Peter Thiel, digitale Ästhetik, Macht und Begehren. Das Werkzeug: Kants vier Denkfallen - jene blinden Flecken des Verstandes, die sich in jeder Generation neu verkleiden. Lindenberg zeigt, wo sie stecken - in der Tageszeitung, im Koalitionsvertrag, in der eigenen Überzeugung. 3. Band: Kantiges Denken III Die Zuspitzung. Authentizität als Mythos. Der Staat als Selbsttäuschungsmaschine. Friedrich der Große und Machiavelli. Die Ehe als moralische Person - oder eben nicht. KD3 treibt die Fragen an jene Punkte, an denen politische Debatten enden, weil die Antworten zu unbequem wären. Das letzte Wort im Text ist nicht von Lindenberg. Es ist von Goya: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.
Bernd Michael Lindenberg hat an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf Philosophie, Sozialwissenschaften und Geschichte studiert und dort auch promoviert. Er arbeitete als Personal- und Unternehmensberater und hatte Lehraufträge an mehreren Hochschulen. Unter anderem lehrte er Wirtschaftsethik an der Heinrich-Heine-Universität, der Rheinischen Hochschule in Köln sowie an der FOM Hochschule in Düsseldorf, Köln und Köln.