Blick ins Buch

Bijan Nowrousian

Heimliches Vorgehen und aktive Täuschung im Ermittlungsverfahren

Ermittlungsarbeit zwischen Beschuldigtenrechten und dem Gebot effektiver Strafverfolgung, diskutiert am Beispiel legendierter Kontrollen. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 210 Seiten
EAN 9783631669495
Veröffentlicht Juli 2015
Verlag/Hersteller Peter Lang
73,30 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Buch befasst sich mit einer zentralen Frage des Strafprozessrechts: Darf der Beschuldigte im Ermittlungsverfahren getäuscht werden? Meist nur zu Einzelfragen diskutiert, fehlt es dazu bisher an einer breiten Grundsatzdebatte und an einer monographischen Befassung. Anhand des Anwendungsbeispiels so genannter legendierter Kontrollen nähert sich der Autor dem Thema von zwei Seiten: Zuerst beleuchtet er rechtsdogmatisch die grundsätzliche Zulässigkeit aktiver Täuschung. Anschließend erfolgt die Bewertung vor dem Gebot der effektiven Strafverfolgung, welches dafür als Verfahrensgrundsatz untersucht, aber auch in einem eigenen Entwurf rechtsphilosophisch fundiert wird. Der Autor zeigt auf, dass die Täuschung des Beschuldigten grundsätzlich erlaubt ist und sogar geboten sein kann.

Portrait

Bijan Nowrousian studierte Rechtswissenschaften in Dresden und Berlin und arbeitet als Staatsanwalt in Kiel. Er hat bisher in der Kriminalistik, den Schleswig-Holsteinischen Anzeigen und dem Archiv für Kriminologie veröffentlicht und Fachvorträge im In- und Ausland gehalten.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Legendierte Kontrollen - Aktive Täuschung und Menschenwürde - Wahrhaftigkeit des Staates im Ermittlungsverfahren? - Aktive Täuschung und das Gebot der effektiven Strafverfolgung - Effektive Strafverfolgung und die Idee des liberalen Rechtsstaats - Aktive Täuschung und Beschuldigtenrechte.

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